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Cesare entdeckt die Liebe neu

OP-Buchtipp: Lorenzo Marone: „Der erste Tag ...“ Cesare entdeckt die Liebe neu

Cesare ist ein echter Kotzbrocken, auf den ersten Blick zumindest. Der 77-jährige Witwer blickt zurück auf ein seiner Meinung nach vertanes Leben.

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Quelle: Piper

Cesare hadert mit sich und vor allem mit seiner Umgebung, er nörgelt an allem und mit jedem.

Ganz und gar nicht kann es der Zyniker mit seiner Eitelkeit vereinbaren, dass man ihm die Homosexualität seines Sohnes verheimlicht hat, und die Kontakte zu seiner Tochter sind gleich null.

Er nimmt für den Rest seiner verbliebenen Tage ein süßeres Leben in Angriff, als er Emma, seine Nachbarin, näher kennenlernt und sich ihrer in einer Art väterlicher Fürsorge annimmt.

Die junge Frau ist nämlich den Prügelattacken ihres Ehemanns ausgesetzt. So begibt sich Cesare wieder in die Fährnisse des Lebens, erlebt lange entbehrte Sozialkontakte, findet den Weg zu seinen Kindern und entdeckt die Liebe neu zu einer alten Bekannten.

Ein wundervoller Roman mit soviel Tiefe, Charme und Witz erzählt, dass es eine rechte Freude ist. Eine Empfehlung für den weihnachtlichen Gabentisch.

  • Lorenzo Marone: „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“, Piper, 16,99 Euro.

von Bodo Ganswindt

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