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Celtic Rock: Teufelsgeiger im Kilt

„Garden of Delight“ im „Molly Malone‘s“ Celtic Rock: Teufelsgeiger im Kilt

Guinness, Kilt und Celtic-Rock-Musik: Alles, was der echte Pub-Liebhaber braucht, erwartete die Gäste beim spektakulären Live-Auftritt der Irish-Folk-Band „Garden of Delight“ im „Molly Malone‘s“.

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Musik zum Mittanzen: Dominik Roesch an der E-Violine heizte dem Publikum gewaltig ein.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. Bis auf den letzten Platz vor der Bühne drängten sich Fans dicht an dicht, um Deutschlands erfolgreichste Celtic-Rock-Formation Garden of Delight ganz nah erleben zu können. Auch der letzte Tanzmuffel geriet bis zum Ende des Auftritts in Bewegungen.

„Wir haben uns der Musik mit keltischem Hintergrund verschrieben“, sagte Sänger und Bandleader Michael M. Jung. Ein Stilmix aus Reggae, Gothic, Pop und Rock, gepaart mit irischen Klängen und Piratensongs, bildet den musikalischen Schwerpunkt ihrer Songs. „Die Band tourt immer, im Raum von Hannover bis zum Bodensee“, erklärte Jung. Vornehmlich Eigenkompositionen erwarteten das Publikum.

„Wir haben viele Songs für euch mitgebracht, aus unserem neuen Album, aber auch ältere Titel“, versprach die Band , und gleich das erste Lied zündete. Bass, akustische Gitarre, Banjo und Geige sorgten für Freibeuterromantik mit einem knallenden elektronischen Beat.

Beim Tanzen bebt der Boden

Der Titel „Drunk and Bad“ aus dem gleichnamigen Album führte anschließend durch wilderes Fahrwasser. Stürmisch, laut und mit deutlichen Einflüssen von Gothic Rock und Country. Was Teufelsgeiger Dominik Roesch an Ausdruck nicht allein durch sein atemberaubendes Fingerspiel auf den Saiten seiner E-Violine vermitteln konnte, das ergänzte er durch ausdrucksvolle Mimik.

Vor der Bühne steppten die treuen Fans der Gruppe und legten bei den neuen Titeln richtig los, so dass die schweren Holzdielen mitpulsierten. Die neue Platte „Back in Ireland“ machte ihrem Namen alle Ehre. Folkig und mit einem Hauch von Klassik-Rock-Elementen und Gitarrensoli. Doch stimmte Sänger Jung auch ruhigere Töne an, wie beim Titel „Red Sky over Belfast“.

Geiger Roesch hatte sichtlich Spaß, auf dem wackeligen Holztisch auf und ab zu springen und dabei seine Fidel erklingen zu lassen. Nach dreieinviertel Stunden hieß es dann Abschied nehmen, obwohl das Publikum noch lange nicht müde war. Susanne Lenk, extra samt Freundin aus Gelnhausen angereist, schwärmte: „Die sind so gut, vor allem Dominik spielt wie David Garrett.“

von Arnd Hartmann

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