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Burg Schreckenstein in Mädchenhand

OP-Filmtest Burg Schreckenstein in Mädchenhand

„Hanni & Nanni“ oder „Burg Schreckenstein“ – die in den 70er-Jahren boomenden Internatsgeschichten werden auch heute noch gern gelesen. Die Schreckensteiner ­erobern jetzt auch die ­Kinoleinwand.

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Charmante Verfilmung der populären Internats-Buchreihe aus den Siebzigern: Die „Schreckensteiner“ sind modern geworden – sie haben sogar Handys.

Quelle: Concorde

Marburg. Aufs Internat? Auf gar keinen Fall! Der elfjährige Stephan (Maurizio Magno) wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Entscheidung seiner Eltern. Aber „Burg Schreckenstein“ ist kein gewöhnliches Internat – und nach bestandener Mutprobe und etlichen Querelen wird Stephan schon bald in die verschworene Gemeinschaft der Schreckensteiner aufgenommen.

Die 27 Bände der „Schreckenstein“-Reihe des deutschen Autors Oliver Hassencamp (1921–1988) verkauften sich nach Verlagsangaben millionenfach. Die Kinoumsetzung bewahrt bei moderner Optik erzählerisch doch den Charme der alten Geschichten um Freundschaft und Zusammenhalt.

Der ewige Jungs-gegen-Mädchen-Konflikt, der sich im Clinch der Schreckensteiner mit den Bewohnerinnen vom benachbarten Internat Schloss Rosenfels spiegelt, wirkt heute allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß.

Die Verfilmung von Ralf ­Huettner ist prominent besetzt: mit Entertainer Harald Schmidt, Henning Baum („Der letzte Bulle“) und Film- und Theaterstar Sophie Rois. Ihre Auftritte als strenge, hysterische Chefin der Schülerinnen zählen zu den witzigsten Momenten des Films.

Im Mittelpunkt aber stehen Stephan und seine neuen Freunde Ottokar (Benedict Glöckle), Mücke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo).

Ihr Entsetzen ist groß, als es nach einem Hühner-Streich plötzlich heißt: Schloss Rosenfels ist vorerst nicht mehr bewohnbar, die Rosenfels-Girls werden auf Burg Schreckenstein einquartiert.
Das garantiert bis zum anstehenden Burgfest reichlich Verwicklungen – und Stoff für eine Fortsetzung.

von Elke Vogel

 Burg Schreckenstein erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,54 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Cool, ich will auch ins Internat!“
Tim Meige (9) aus Marburg

„Der Film war witzig und ich habe viele Streiche gelernt.“
Max Jöllenbeck (8) aus Marburg

„Super ultra gut!“
Christoph Fermer (7) aus Gifhorn

„Mir hat der Film sehr gut gefallen. Am liebsten würde ich auch mal dort wohnen.“
Hannah Schmack (9) aus Wetter

„Super spannend für groß und klein.“
Christina Schmack (37) aus Wetter

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Thomas Schoder, Stefanie Wagner, Greta Katebini, Linus Horch und Carla Hartmann. Die Karten werden zugeschickt.

 
 
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