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Bunter Strauß eingängiger Melodien

Klassische Musik Bunter Strauß eingängiger Melodien

Davon können Klassikkonzertveranstalter in Marburg inzwischen nur noch träumen: von einer ausverkauften Stadthalle wie beim Neujahrskonzert des Studenten-Sinfonie-Orchesters.

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Das Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg gab unter der Leitung von Ulrich Metzger sein traditionelles Neujahrskonzert am 1. Januar 2011 in der Marburger Stadthalle.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Das Marburger Neujahrskonzert ist nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Und so finden sich im Publikum neben den klassischen Konzertgängern auch sehr viele, die nie zum Beispiel Programme des Konzertvereins besuchen würden.

Den einen wie den anderen bot das Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg (SSO) unter der Leitung seines Chefdirigenten Ulrich Metzger am Neujahrsabend in Marburg und gestern in Stadtallendorf einen bunten Strauß eingängiger Melodien und Rhythmen, aber auch Anspruchsvolles. Die Werke der Strauß-Dynastie spielten dabei, anders als beim Wiener Neujahrskonzert, nur am Rand eine Rolle.

Höhepunkte waren „Danzon no. 2“ von Arturo Márquez, eine furiose Fiesta Mexicana, und die sechsteilige Suite aus Igor Strawinkskys Musik zum Ballett „Der Feuervogel“. Da gingen nicht nur der wahrhaft höllische „Teufelstanz“ und das grandios gesteigerte Finale unter die Haut, da überzeugten auch die lyrischen Partien wie der „Tanz der Prinzessinnen“ und das „Wiegenlied“ mit seinem einprägsamen Fagottsolo.

In drei Arien trugen Metzger und das SSO die aus Marburg stammende Sängerin Marion Clausen auf Händen. Ihr schlanker, abstufungsreich und ausdrucksvoll eingesetzter Sopran war genau die richtige Stimme für „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ aus der Operette „Der Favorit“von Robert Stolz.

von Michael Arndt

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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