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Bob Dylan ganz neu entdeckt

„Dylan‘s Dream“ spielte auf der Waldbühne Bob Dylan ganz neu entdeckt

Es gibt wohl kaum einen Ort in Marburg, an dem man dem Himmel näher ist als auf dem Aussichts-Plateau des Kaiser-Wilhelm-Turms. So war es passend, dass das Konzert von „Dylan‘s Dream“ mit „Knocking on Heaven‘s Door“ endete. Rund 200 Zuhörer kamen zu der siebenköpfigen Musikgruppe hoch oben auf der Waldbühne.

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Christine Götzfried überzeugte vor 200 Zuschauern als Sängerin von „Dylan‘s Dream“ mit viel Stimme.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Die Band verneigt sich mit ihren Konzerten zwar vor einem der größten Musiker aller Zeiten, begnügt sich aber keineswegs damit, Dylans Songs zu covern. Das Septett sieht sich als „Discover-Band“: Jeder Song wird völlig neu interpretiert, sozusagen neu entdeckt. „Wenn man eine so große Band mit so guten Musikern hat, kann man viel experimentieren“, sagte Christine Götzfried, die zusammen mit ihrem Ehemann, Jörg Götzfried, das Sänger-Duo der Band bildet.

Das Experimentieren mit verschiedenen Musikgenres funktioniert prächtig. Bei den Songs hat die Band die Qual der Wahl. Denn Dylans Werk umfasst bis heute fast 40 Studio-Alben. Aber natürlich durften Hits wie „The Times they are a Changing“ und „Blowin‘ in the Wind“ nicht fehlen.

Aus der starken Darbietung stach vor allem Juri Gretschko heraus, der an Akkordeon und Keyboard brillierte. Doch auch Multitalent Kathy Freiboth fügte sich mit Trompete, Posaune und Violine nahtlos in den Sound der Band ein. Besonders ihre Violine konnte sich hören lassen und verlieh der Darbietung die frische Folk- und Country-Note.

Christine Götzfried drehte richtig auf und überzeugte mit einem immensen Gesangsvolumen und purer Lebensfreude. „Wir hören immer wieder von Zuschauern, dass man uns die Begeisterung für die Musik auf der Bühne ansieht. Ich glaube, dass der Spaß beim Konzert nicht zu kurz kommen darf“, sagte die Sängerin.

von Benjamin Kaiser

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