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Blutjunge Himmelsstürmer begeistern

„Jungle by Night“ Blutjunge Himmelsstürmer begeistern

Wer sich fragt, wie Hip Hop, Rock, Afrofunk, Dub und Elektro zusammenpassen sollen, bekam am Dienstag im KFZ von „Jungle by Night“ eine Antwort auf seine Frage.

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Mit satten Bläsern präsentiert sich die junge Band „Jungle by Night“ bei ihrem Konzert im KFZ.

Quelle: Caroline Stockmann

Marburg. „Jungle by Night“ hat dem Publikum im KFZ mit dieser ungewöhnlichen Mischung ordentlich eingeheizt und die Minusgrade vergessen lassen. Noch gilt die Band aus Amsterdam als Geheimtipp, doch geheim werden sie wohl nicht mehr lange bleiben.

Die neun blutjungen Musiker aus den Niederlanden kennen sich durch die Schule oder die Familie. Was sie verbindet, ist die Liebe zu afrikanisch ausgerichtetem Funk. Doch dabei soll es nicht bleiben. Jeder der neun Musiker hat seine eigenen Vorlieben und Geschmäcker, die geschickt in das Gesamtkonzept der Band mit einfließen.

Vor Genregrenzen wird kein Halt gemacht. Es entsteht die einzigartige Mischung, die an Jazz, Blues, aber eben auch an Rock und Electro erinnert. Zwischen die klassischen Töne des Saxophons mischt sich im Hintergrund der Synthesizer. „Jungle by Night“ haben es geschafft, zwischen afrikanischer Tradition und modernem Funk eine Verbindung herzustellen.

So kam es auch, dass die seit 2009 bestehende Band bereits mit Künstlern wie John Legend & The Roots, Mayer Hawthorne und dem ‚Vater des Ethnojazz‘ Mulatu Astatke zusammen auf der Bühne stand. Mit ihrem neuen Album „The Hunt“ haben „Jungle by Night“ erneut die ungewöhnlichen Einflüsse zusammengeführt und in ein musikalisches Kunstwerk verwandelt.

Im KFZ hat die Band gezeigt, dass sie diese Musik auch live erstklassig präsentieren kann. Mit unheimlich viel Energie, Leidenschaft und musikalischem Können haben sie das Publikum mitgerissen. Da war es nicht mehr nötig, die Zuhörer zum Tanzen zu animieren.

von Caroline Stockmann

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