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Beten und Begegnung im Landschaftspark

Ausstellung: Foto Marburg Beten und Begegnung im Landschaftspark

Stille und Religionen spielen die Hauptrolle in der Fotoausstellung „Multireligiöse Räume“ des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg und des EKD-Instituts für Kirchenbau.

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Menschen treffen sich an einem Ort der interkulturellen Begegnung im Lippepark in Hamm. Foto: Foto Marburg / Andreas Lechtape

Quelle: Andreas Lechtape

Marburg. Bis zum 31. Oktober ist die Ausstellung noch in den Räumen des Instituts für Kirchenbau in der Alten Universität zu sehen.

„In unserer Gesellschaft begegnen sich bei bestimmten Gelegenheiten verschiedene Religionen in einem Raum. Sie nutzen gemeinsam Räume der Stille in Krankenhäusern, in Landtagen, in Schulen und Universitäten, in Gefängnissen, in Einkaufszentren oder auf der Landesgartenschau“, erklärt der Theologe Professor Dr. Thomas Erne.

Handelt es sich bei diesen Räumen um einen neuen Typus? Sind es spirituelle Räume, in denen die verschiedenen Religionen nur zu Gast sind? Oder sind es neutrale Funktionsräume, die je nach Bedarf mit wechselnden religiösen Hoheitszeichen ausgestattet werden?

Fünf Fotografen haben für das Bildarchiv Foto Marburg eine Auswahl multireligiöser Räume in Deutschland fotografisch dokumentiert.

Den Auftakt der Ausstellung bilden Fotos vom „Raum der Stille“ im Brandenburger Tor in Berlin. 1994 eingerichtet, ist er der früheste multireligiöse Raum in Deutschland, den jährlich bis zu 70000 Menschen besuchen. Orte der Stille sind die meisten der gezeigten Räume, so das „Haus der Stille“ auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt oder der „Raum für Stille und Gebet“ im Münchner Flughafen. Daneben gibt es deutlich andere Konzepte: Am „Ort der interreligiösen Begegnung“ im Lippepark Hamm kommen viele Menschen einfach vorbei. Fünf Stahltore und Pulte mit Symbolen und Zitaten der fünf Weltreligionen laden weithin sichtbar zum Verweilen ein und fördern das Gespräch.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober in den Räumen des Instituts für Kirchenbau, Lahntor 3, Alte Universität (1. Stock) zu sehen.

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