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Berühmtheiten aus Marburg auf der Spur

Buch neu aufgelegt Berühmtheiten aus Marburg auf der Spur

Offiziellen Gästen der Stadt Marburg drücken Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies oder Kulturamtsleiter Dr. Richard Laufner gerne ein kleines, sehr beliebtes Büchlein in die Hand: Und wie Laufner betonte, kommen die „Marburger Berühmtheiten“ von Kristina Lieschke richtig gut an.

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Kristina Lieschke präsentiert ihre „Marburger Berühmt­heiten“.

Quelle: Uwe Badouin

Marburg. 2011 brachte Kristina Lieschke das Büchlein erstmals auf den Markt, in dem sie „die 50 historisch bedeutendsten Marburger Persönlichkeiten“ kurz und prägnant und mit von ihr selbst gezeichneten Porträts sowie Fotografien von deren ehemaligen Wohnhäusern vorstellte.

Die erste Auflage war schnell vergriffen, die zweite ist auch schon lange weg. Jetzt hat sie die druckfrische, erweiterte Neuauflage vorgestellt: Die auffälligste Neuerung ist das größere Format, das gleichwohl noch bequem in die Jackentasche passt „und so als Stadtführer jederzeit mitgenommen werden kann“, betonte Oberbürgermeister Spies.

Tatsächlich ist das Buch gut als kleiner Führer durch das schöne Marburg zu nutzen, denn die 50 Berühmtheiten, von dem Politikwissenschaftler Wolfgang Abendroth (1906 – 1985) über die heilige Elisabeth (1207 – 1231) und Landgraf Philipp den Großmütigen (1504 – 1567) bis zu dem Chemie-Nobelpreisträger Karl Ziegler (1898 – 1973), haben meist im Herzen der Stadt gewohnt, deren Sehenswürdigkeiten oft eng mit dem Leben und Wirken der Berühmtheiten verbunden sind. Die GPS-Daten, die Kristina Lieschke zu den ehemaligen Wohnorten jedes Marburger Promis nennt, machen das Buch zudem für moderne Schnitzeljagden etwa für den Unterricht interessant.

Neu an dem Buch ist aber nicht nur das größere Format, neu ist etwa auch die Kurzgeschichte „Klatsch in der Himmels­lounge“, in der die Autorin die heilige Elisabeth, die Brüder Grimm, Professor Friedrich Carl von Savigny, Hannah Arendt und Emil von Behring gemeinsam im Himmel auftreten lässt.

Ausgetauscht hat Kristina Lieschke eine „Berühmtheit“: Leo Strauss musste „schweren Herzens“ dem Mathematiker Kurt Hensel weichen, weil Hensel lokal bedeutender gewesen sei und man über Strauss nur dürftige lokale Informationen habe. Das Buch richtet sich an Besucher ebenso wie an historisch interessierte Marburger.

  • Kristina Lieschke stellt das Buch am Dienstag, 15. November, ab 20 Uhr im Technologie- und Tagungszentrum vor. „Marburger Berühmtheiten“ ist im Buchhandel oder in der OP-Geschäftsstelle im Schlossberg-Center für 9,90 Euro erhältlich.

von Uwe Badouin

 
 
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