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Basteln, Tanzen und verschiedene Stews

"Africa greets Marburg" Basteln, Tanzen und verschiedene Stews

Nach eineinhalbjähriger Pause wurde wieder die afrikanische Kultur in Marburg gefeiert. Mit neuem Ort und einem Kinderprogramm.

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ist die Sprache“

Eingängige Rhythmen zum Mittanzen gab es bei „Africa greets Marburg“ unter anderem von „Rising Fire“.

Quelle: Mareike Bader

Marbach. Schon von außen sind die Trommeln des Kimba Djembé Orchestras zu hören. Innen locken aber erst einmal die vielen interessanten Gerüche des vielseitigen Buffets. Die Schlange wächst immer weiter an. Zur Auswahl gibt es verschiedene Stews mit Kokosnuss oder Erdnüssen oder das African Beaf Stew mit Egusi, gemahlenen Melonenkernen. Normalerweise werde das Essen einfach mit der Hand gegessen, nicht mit Besteck, sagt Friederike Idahor-Ofori. Afrikanerinnen hatten das Essen gekocht und die helfenden Hände angeleitet. Und da bei „Africa greets Marburg“ die afrikanische und die deutsche Kultur zusammengeführt wurden, gab es die Gerichte in einer milderen Variante. „Viele vertragen es nicht, wie die Afrikaner das würzen“, erklärt Idahor-Ofori.

Afrikanische und deutsche Kultur zusammenbringen

Seit viereinhalb Jahren veranstaltet die Freie evangelische Gemeinde in Marburg das Afrika-Festival. „Es geht um ganz viel Spaß und das Zusammenführen der Kulturen - der afrikanischen und deutschen Kultur“, sagt Pastor Thomas Zels. Immer wieder wird dabei was Neues ausprobiert. So findet das Festival nun im Frühjahr statt im November statt im neuen Domizil im Bürgerhaus in der Marbach. Neu ist auch die Doppelträgerschaft mit dem Marburger Bibelseminar, dessen Studenten fleißig mithelfen und das neue Kinderprogramm mit Kinderschminken, Zöpfeflechten und Mal- und Bastelaktionen betreuen.

Auch nach der eineinhalbjährigen Pause steht wieder ein afrikanisches Projekt im Mittelpunkt, dem die Erlöse des Festivals zugutekommen. Das Projekt der Allianz-Mission in Mali unterstützt Wissenschaftler, die eine robustere Hirsepflanze entwickelt haben, die einen höheren Ertrag bringt und in Mali gezüchtet wird.

Nach dem Essen wird dann gefeiert. Kaum stehen „Rising Fire“ auf der Bühne, tanzen die Ersten mit. Die Tanzfläche füllt sich anfangs noch etwas zaghaft, aber die Musik ist einfach mitreißend. Später steht mit „Sir Mystic & African Best“ ein weiterer bekannter afrikanischer Künstler auf der Bühne. Der Amani-Gospelchor aus dem Hinterland sowie eine Modenschau mit afrikanischer Kleidung ergänzen das Programm.

von Mareike Bader

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