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Bäriger Kumpel grüßt Berlin

„Buddy Bear“ Bäriger Kumpel grüßt Berlin

Berlin vermarktet sich bärig. In der ganzen Welt stehen sogenannte „Buddy Bears“, die Kumpel-Bären. Seit Dienstag auch im Marburger Landratsamt.

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Landrätin Kirsten Fründt (links) und die Künstlerin Inge Eismann-Nolte enthüllten am Dienstag im Foyer des Landratsamtes den bunten „Buddy Bear“.

Quelle: Uwe Badouin

Marburg. Er ist zwei Meter groß, bis zu 1,20 Meter breit, hat einen gemütlichen runden Bauch, wiegt ohne Betonplatte gute 50 Kilogramm und steht sportlich auf dem Kopf – der „Buddy Bear“ im Landratsamt.

Farbenfroh gestaltet hat ihn die Mardorfer Künstlerin Inge Eismann-Nolte. Die Otto-Ubbelohde-Preisträgerin des Jahres 2015 hat mit ihrem Entwurf die Juroren eines Kunstwettbewerbs überzeugt, den der Landkreis im November vergangenen Jahres ausgeschrieben hatte. An den Beinen prangen die Wappen des Landkreises und des Partnerbezirks Berlin Charlottenburg-Willmersdorf. Die Wappenfarben hat die Künstlerin in ihrer Arbeit aufgenommen.

Auf dem leuchtend blauen Körper sieht man rote Punkte, die Dörfer und Städte symbolisieren, dazwischen ein verbindendes Netz. Die stark abstrahierten Figuren symbolisieren nach Auskunft der Künstlerin die Menschen im Landkreis, ein buntes Miteinander aller Altersgruppen, aller Kulturen, mit und ohne Behinderung. Die gereckten Arme sind für Eismann-Nolte ein Zeichen der gelebten Willkommenskultur im Landkreis, des offenen Miteinanders.

Keine Chance für Sprayer: Bär bleibt drinnen

Den Korpus des Bären hat der Bürgermeister des Berliner Bezirks Charlottenburg-Willmersdorf dem Landkreis zum 25-jährigen Jubiläum der gemeinsamen Partnerschaft geschenkt. „Der Bär hat eine große Symbolkraft für uns, es ist ein Freundschaftsgeschenk“, sagte Landrätin Kirsten Fründt am Dienstag bei der Enthüllung.

Die Partnerschaft zu dem Berliner Bezirk sei eine der aktivsten des Landkreises. Der Kreis hätte den Bären auch in Berlin gestalten lassen können. Dies sei aber für sie nicht in Frage gekommen, „wir haben im Landkreis viele tolle Künstler“, betonte Fründt.

Der Bär steht künftig direkt neben dem Eingang im Foyer. Er wäre aber auch als Skulptur im Freien geeignet. Die Acrylfarben wurden mit wetterfestem Autolack überzogen, sagte die Künstlerin. Der Platz im Foyer schien den Vertretern des Kreises aber geeigneter, auch um zu verhindern, dass der Bär eventuell von Sprayern attackiert wird.

„Buddy Bears“ sind inzwischen weltweit ein attraktives Symbol für Berlin. Sie stehen in Chile ebenso wie in Australien. Viele wurden von international renommierten Künstlern gestaltet. Sie sollen für Toleranz und Verständigung werben.

von Uwe Badouin

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