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Autoren fiebern Criminale entgegen

30. Syndikats-Treffen Autoren fiebern Criminale entgegen

Die Criminale wird das Frühjahrsereignis in Marburg: Sie startet langsam am Sonntag und endet am 23. April mit der Verleihung der Friedrich-Glauser-Krimipreise.

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in der Stadt

Die Nominierten für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis in der Hauptkategorie „Roman“ sind Merle Kröger (von oben links im Uhrzeigersinn), Ulrich Effenhauser, Andreas Gruber, 
Ria Klug und Michael Böhm.

Quelle: Rainer Schleßelmann, fotowerk Aichner / Syndikat

Marburg. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Syndikats – einer Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren – zur Criminale.

Es ist inzwischen das wohl größte Krimiautorentreffen in Europa. 250 Krimiautorinnen und -autoren haben sich zur 30. Criminale in Marburger Hotels eingebucht, erwartet werden rund 300.

Um von echten Kriminalkommissaren und Profilern Vorträge zu hören über „Das Serienmörder-Prinzip“, Einbruchsdiebstahl oder „Sexualverbrechen, Prostitution, Zuhälterei“, Fußball zu spielen, um selbst zu lesen, vor allem aber, um Kollegen zu treffen. Mehr als 60 Veranstaltungen stehen auf dem Programm.

„Ehrenglauser“ für Jürgen Kehrer

Höhepunkt des Treffens ist die große Preisverleihungsgala des Syndikats am Samstag, 23. April, ab 20 Uhr im Cineplex. Vergeben werden die Friedrich-Glauser-Preise in den Sparten Roman, Debüt und Kurzkrimi.

Benannt ist der renommierte Autorenpreis nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896 - 1938). Seit 2000 wird auch der Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi vergeben.

Der „Ehrenglauser“, der einen Autoren oder eine Autorin ehrt, der oder die „sich in besonderem Maße um den deutschen Kriminalroman verdient gemacht hat“, geht in diesem Jahr an Jürgen Kehrer, der durch seine vom ZDF verfilmten Wilsberg-Romane bekannt wurde.

OP-Gewinnspiel

Die OP verlost 5 mal 2 Freikarten für die Lesung „SCO(OP)! Ein Abend unter Helden“ am Montag, 18. April, ab 18.30 Uhr in der Druckerei der Oberhessischen Presse. Christiane Dieckerhoff und Regina Schleheck stellen ihre Kurzkrimis, die sie für die Anthologie „SoKo Marburg-Biedenkopf“ geschrieben haben, die 26 Kurzkrimis mit Tatorten im Landkreis Marburg-Biedenkopf enthält (die OP berichtete).

Die Anthologie wird in diesen Tagen an die Büchereien ausgeliefert. Wer gewinnen will, schreibt eine Mail unter dem Stichwort „Criminale“ an kultur@op-marburg.de . Die Gewinner werden benachrichtigt. Zudem verlost die OP ausgewählte Krimis.

  • Karten gibt es unter anderem in den OP-Geschäftsstellen. OP-Abonnenten erhalten Tickets für die meisten Veranstaltungen zum ermäßigten Preis.

von Uwe Badouin

 
Friedrich-Glauser-Preise

 Sparte „Roman“:

  •  Michael Böhm: „Herr Petermann und das Triptychon des Todes“, Bookspot
  •  Ulrich Effenhauser: „Alias Toller“, Transit Verlag
  •  Andreas Gruber: „Todesurteil“, Goldmann
  • Ria Klug: „Die Vollpfostenmasche“, grafit
  •  Merle Kröger: „Havarie“, 
Argument/Ariadne

Sparte „Debüt“:

  • Vera Buck :„Runa“, Limes
  • Benjamin Cors: „Strandgut“, dtv
  • Carsten Germis: „Sayonara Bulle“, Rowohlt
  • Iris Grädler: „Meer des Schweigens“, DuMont
  • Clara Weiss: „Milchsblut“, Goldmann

Sparte „Kurzkrimi“:

  • Christiane Dieckerhoff: „Hechte der Nacht“, aus „Flossen hoch 3.0 – Jetzt erst recht“, Leda Verlag
  • Iris Leister: „Der Hias“, aus: „Boandlkramer und andere Kriminalgeschichten aus dem Bayerischen Wald’“ Edition Golbet, HePeLo Verlag
  • Laura Müller-Hennig: „Wenn sie da ist“, aus: „Mordlichterglanz“, Leinpfad Verlag
  • Friederike Schmöe: „Das nackte Licht“, aus: „Glühweinopfer und Lebkuchenleichen – Ein fränkischer Adventskalender in 24 Kurzkrimis“, ars 
vivendi
  • Roland Spranger: „C“, aus: „Tatort Franken No.6“, ars 
vivendi

Hansjörg-Martin-Preis

  • Wulf Dorn: „Die Nacht 
gehört den Wölfen“, cbt
  • Kristina Dunker: „Bevor er es wieder tut“, dtv pocket
  • Andreas Hartmann „Auf die harte Tour“, Obelisk
  • Annette Mierswa: „Die 
geheime Welt der Suni Stern“, Tulipan
  • Ursula Poznanski: „Layers“, Loewe
 
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