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Auf den Spuren verstorbener Künstlerinnen

Dokumentation geplant Auf den Spuren verstorbener Künstlerinnen

Die Kunsthistorikerin Irene Ewinkel und der früherer Kunstlehrer an der Marburger Elisabethschule, Peter Hatscher, haben sich auf die Spuren verstorbener Marburger Künstlerinnen begeben.

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Peter Hatscher und Irene Ewinkel suchen noch Informationen über verstorbene Marburger Künstlerinnen.Foto: Uwe Badouin

Marburg. Sie wollen Informationen über Werk und Lebensweg von Künstlerinnen zusammentragen, die zumindest zeitweise in Marburg gelebt und gearbeitet haben. Die von der Gleichstellungsbeauftragen Christa Winter initiierte Dokumentation soll diese Künstlerinnen dem Vergessen entreißen.

Bislang haben die beiden Autoren unterstützt von einer elfköpfigen Projektgruppe rund 40 Namen von Künstlerinnen zusammengetragen. Die Zeitspanne dabei ist groß. Sie reicht nach Angaben Ewinkels und Hatschers von Katharina Karolina von Drach (1800 - 1875) bis zu Louisa Biland (1925 - 2008). Von 17 Künstlerinnen liegen bislang ausführlichere Biografien vor, die jeweils etwa vier DIN-A4-Seiten umfassen. Zudem sollen in der Dokumentation, die vermutlich im Sommer 2014 als Marburger Stadtschrift erscheinen wird, sechs bis sieben Werke der Künstlerinnen mit abgebildet werden.

Die beiden Herausgeber hoffen auf weitere Hinweise auf Bilder von Künstlerinnen: Annemarie Kirchner-Kruse, die an der Pariser Academie Colarosse studierte, und Ella Räuber, die in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an der Münchner Damenakademie ausgebildet wurde, Auguste Pfeffer und Dora Willgerodt-Brünner.

Viele der Künstlerinnen verschlug es nach dem Zweiten Weltkrieg nach Marburg. Sie hatten es, so die Autoren, besonders schwer in der heimischen Kunstszene Fuß zu fassen.

Hinweise nehmen die Gleichstellungsbeauftragte Christa Winter unter 06421/201-368 oder Irene Ewinkel unter 06421/3400-496 entgehen.

von Uwe Badouin

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