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„Mega Show“ mit ganz viel Wucht

„As Hopes Decay“ im KFZ „Mega Show“ mit ganz viel Wucht

Laut, hart, schnell. Mit ganzem Körpereinsatz überzeugten die New­comer „As Hopes Decay“ ihre Fans am Ostersonntag und brachten mit ­ihrem Debütalbum „Consequences“ die kleine Bühne im KFZ zum Beben.

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Mit viel Power überzeugte die Marburger Metalcore-Band „As Hopes Decay“ auf der Bühne im KFZ. Gitarrist Micha „Mitch“ Debus (von links), Sänger Florian „Bobby“ Schmidt, Drummer Kevin Slenzka, Bassist Harvey Stemmler und Gitarrist Sascha Kage sind sichtlich gut gelaunt.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Seit einem Dreivierteljahr stand die fünfköpfige Metalcore-Band „As Hopes Decay“ nicht mehr auf der Bühne und kehrte mit der Vorstellung ihres ersten Longplayer-Albums „Consequences“ erfolgreich zurück. Rund 100 Besucher bekamen zur Release-Show am Sonntagabend einiges auf die Ohren.

Als Special Guests traten zuerst „Call it Tragedy“ aus Marburg und Gießen sowie die Melodic-Hard­core-Band „A Second Glance“ aus dem Sauerland auf, die das Publikum erfolgreich anheizten. Zum Ausrasten reichte es dabei noch nicht ganz, das Highlight des Abends folgte spürbar mit „As Hopes Decay“.

Sichtlich nervös, dabei voller Vorfreude, fieberten die fünf Jungs aus Marburg und dem Hinterland ihrem Debüt entgegen, gaben auf der Bühne alles. Mit rasanten, harten Klängen und viel Power rissen sie das Publikum schnell mit sich. Der Aufforderung „tanzt mit uns“ kamen die ersten Reihen schnell nach. Mitten in der Menge verausgabte sich Sänger Florian „Bobby“ Schmidt, den es nicht lange auf der Bühne hielt und der mit seiner kraftvollen Stimme überzeugte.

Die Begeisterung riss eineinhalb Stunden lang kaum ab. „Es ist ein großer Tag für uns heute, endlich ist es da, das erste Album“, verkündete Schlagzeuger Kevin Slenzka. Die elf Songs der neuen Platte spielte die Band komplett runter, gab als ein musikalisches Highlight den Song „Fallout“ zum Besten, der es zum ersten Mal auf eine Bühne schaffte. Andere Stücke wie „Blue Blood“ oder „Burning Sky“ luden viele ebenfalls zum Mitschreien und Mittanzen ein.

Zwei Jahre Arbeit am Album

Der Mix aus Metalcore Riffs und Deathcore Parts ließ nur die wenigstens Köpfe im Raum stillstehen. Der Stil der Band zeichnet sich durch melodische Gitarrenklänge, schnelle Drums und der brachialen Stimme von Sänger Bobby aus. Das kam gut an bei den Zuhörern. „Die Band hat richtig Power und großes Potenzial“, befand Nils Döringer. „Eine mega gute Show, gerne wieder“, sagte Dominik Felix.

Euphorie herrschte nach der Show auch bei Sänger Florian „Bobby“ Schmidt, den Gitarristen Sascha Kage, Micha „Mitch“ Debus, Bassist Harvey Stemmler und Schlagzeuger Kevin Slenzka. „Es ist sehr gut gelaufen, besser hätte es nicht sein können“, befand Bobby. „Ich bin top zufrieden, Wahnsinn, dass so viele Leute gekommen sind“, kommentierte Kevin den erfolgreichen Auftritt, mit „nur wenigen kleinen Fehlern“.

Rund zwei Jahre arbeitete die 2014 gegründete Band an dem Debütalbum „Consequences“. Bisher brachten die Jungs mit „The Tragedy of Society“ und „Relief“ zwei Singles der Platte heraus. Mit elf Songs ist das erste Longplayer-Album nun komplett. Am 13. April stand der große Release an.

Nach dem erfolgreichen Konzert verliert die Band erst einmal ein wichtiges Mitglied: Für Sänger Bobby, seit Anfang an mit dabei, war es planmäßig der letzte Auftritt, er verlässt die Band wie die Stilrichtung. „Es ist nicht mehr meine Musik und halbherzig will ich das nicht machen“, erklärt der Sänger.

Auch die Band plant einen Umschwung, will künftig weg vom Metalcore, sich verstärkt hin zum klassischen Metal orientieren. „Wir wollen ein bisschen mehr old school“, kündigte Kevin an.

von Ina Tannert

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