Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Anstehen für ein Autogramm

Martin Mosebach Anstehen für ein Autogramm

Bei „Literatur um 11“ war am Sonntag ein literarisches Schwergewicht im Café Vetter zu Gast: 140 Besucher wollten Georg-Büchner-Preisträger Martin Mosebach hören.

Voriger Artikel
Handverlesene „Perlen der Kleinkunst“
Nächster Artikel
Die dunklen Seiten der Seele

Geduldig signierte Martin Mosebach nach seiner Lesung Bücher

Quelle: Tobias Bischoff

Marburg. Wenn es nach Martin Mosebach gegangen wäre, dann hätte er sicherlich aus seinem neuen Werk vorgelesen. Es war allerdings der Wunsch der Veranstalter um den Vorsitzenden der Neuen Literarischen Gesellschaft, Ludwig Legge, die Lesung über das 2007 erschienene Werk „Der Mond und das Mädchen“ zu halten.

Diese Bitte kam nicht von ungefähr. War es doch nicht zuletzt jenes Werk, dass in Mosebachs schriftstellerischem Schaffen eine besondere Rolle spielt. Mit ihm erreicht der Frankfurter Autor das Finale beim Deutschen Buchpreis (2007) und bekam im selben Jahr zudem mit dem Georg-Büchner-Preis den wohl bedeutendsten deutschen Literaturpreis zuerkannt.

Die Rahmenhandlung der sich an epischen Vorbildern orientierenden Erzählung spielt im Hessen der Gegenwart und behandelt die ungewöhnlichen Erlebnissen eines frischvermählten Paares im Frankfurter Bahnhofsviertel. Im Zentrum der Handlung steht dabei der Personenkreis um den marokkanischen Hausmeister eines Gründerzeithauses, der sich während einer Mondphase allabendlich in dessen Hinterhof versammelt.

von Tobias Bischoff

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der gedruckten OP und bereits Montagabend auf dem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr