Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Alles, was das Herz begehrt

Zac-Frühlingsvarieté Alles, was das Herz begehrt

Der Atem stockt, das Gehirn rumort und der Bauch zwickt vor Lachen: Mehr als 200 Besucher erlebten am Donnerstag bei der Premiere des Zac-Frühlingsvarietés eine emotionale Achterbahnfahrt.

Voriger Artikel
Science-Fiction aus der Lagerhalle
Nächster Artikel
Eine musikalische Reise um die Welt

Hans-Hermann Thielke, bekannt aus dem Quatsch-Comedy-Club führt durch den Abend.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Sie fällt aus vier Metern Höhe, rast um die eigene Achse wirbelnd auf die Erde zu. Stop! Wenige Zentimeter vor dem Aufschlag zieht sich das Seil um ihr Bein enger und sie baumelt kopfüber haarscharf über dem Bühnenboden.

Spektakulär geht es zu beim Zac-Frühlingsvarieté in der Waggonhalle. Petra Langer zeigt Artistik in Perfektion. Scheinbar schwerelos tanzt sie an einem Seil in luftiger Höhe. Die Mischung aus Kraft und Eleganz lässt den Premierenzuschauern den Atem stocken.

Foto: Nadine Weigel (nw).

Zur Bildergalerie

Akrobatin Petra Langer ist nur einer der zahlreichen Höhepunkte des aktuellen Programms des Zac-Frühlingsvarietés. Die Mischung aus Artistik, Zauberei und Comedy ist überaus gelungen, minutenlanger Applaus zeigt am Donnerstagabend, wie gut es den 200 Besuchern gefallen hat. Die Show hat alles, was das Herz begehrt. Zauberer Timothy Trust begeistert gleich mit mehreren Talenten: Der amtierende deutsche Meister der Zauberkunst verbindet seiner Assistentin Diamond die Augen, geht ins Publikum und lässt sich von den Besuchern Gegenstände reichen. Per „Gedankenübertragung“ erkennt Diamond alles, was Timothy Trust auch nur anschaut – vom Schlüssel, über Handys und Stifte bis hin zu den Nummern aus Personalausweisen.

Für den nötigen Witz sorgt Hans-Hermann Thielke. Der Ex-Postbote (bekannt aus dem Quatsch-Comedy-Club) ist hinreißend komisch. Mit staubtrockenem Witz und stocksteifer Art führt er durch den Abend.

Wenn Hans-Hermann Thielke in seiner unverwechselbar spröden Art davon berichtet, wie einmal das Licht in der Schalterhalle ausgefallen sei und er genötigt war im Dunkel den Wert einer Briefmarke zu ertasten, ist das zum Schreien komisch.

Das Zac-Frühlingsvarieté ist noch bis zum 15. Mai in der Waggonhalle zu sehen.

von Nadine Weigel

Mehr lesen Sie am Samstag in der gedruckten OP und bereits am Freitagabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr