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Afrika grüßt Marburg mit Musik und Tanz

Kulturfestival Afrika grüßt Marburg mit Musik und Tanz

Zum 8. Mal fand „Africa greets Marburg“ im Bürgerhaus Cappel statt. Zum 2. Mal wurde das Festival von der Freien evangelischen Gemeinde organisiert.

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Die Cölber African-Reggae-Band „No Tears – Takwe Misozi“ um Bandchef Oggie Lauer (rechts) und dessen Schwester Tamara ist seit 2009 bei dem Festival dabei. Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Wie man tanzen könnte bei entsprechenden artistischen Fähigkeiten, das machten die vier „ Great Zimbabwe Boys“ mit ihrer akrobatischen Limbo-Show vor. Der Humor kam auch nicht zu kurz, denn einer von ihnen gab dabei den Clown.

Die Percussion-Gruppe Waxtaan stellte den Rhythmus in den Vordergrund, und ausgiebig selbst tanzen durften die etwa 300 Gäste beim fünfstündigen „Africa-greets-Marburg“-Festival im Bürgerhaus zu den Reggaeklängen der beiden „Stammbands“. „Sir Mystic“ Yeboah und „African Best“ verknüpften den Reggae mit Soul- und Rockelementen, „Takwe Misozi“ (Keine Tränen) um den Cölber Oggie Lauer mit Pop und Rock und afrikanischen Elementen zu ihrem je eigenen Sound.

Auch die beliebte afrikanische Modenschau, die sich mittlerweile zu 20 durchchoreografierten Minuten entwickelt hat, fand bei der achten Auflage des Kulturfestivals viel Aufmerksamkeit. Ebenso die unter der Regie der aus Sambia stammenden Charity Lauer gekochten verschiedenen westafrikanischen Eintöpfe in milden und scharfen Varianten, gebackene Bananen und Yamswurzeln. Ein kleiner afrikanischer Markt und die Möglichkeit, sich die Haare flechten zu lassen trugen zur Atmosphäre bei. Ein internationaler Gottesdienst mit einigen der Künstler sowie dem Amani Gospelchor schloss das Festival ab.

Der Erlös des Festivals kommt diesmal einem Hilfsprojekt der Liebenzeller Mission in Mushili in Sambia zugute. Aidsprävention, Programme für Kinder und Jugendliche sowie Schulung und Stärkung von Kleinbauern sind Bestandteile davon.

Oberbürgermeister Egon Vaupel als Schirmherr begrüßte es, auch kleinere Initiativen zu unterstützen. Eigentlich sei Afrika ein sehr reicher Kontinent, dessen Bewohner mehr von diesem Reichtum profitieren sollten.

von Manfred Schubert

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