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Adrenalin in Monsterwellen

Mavericks im Kino Adrenalin in Monsterwellen

Nicht nur Surfer und Extremsportler kommen bei „Mavericks“ auf ihre Kosten: Der Film erzählt die wahre Story eines jungen Kaliforniers, der es mit Riesenwellen aufnimmt.

Marburg. „Mavericks“ ist kein Surfer-Film mit Bikini-Schönheiten und Strandpartys. Vielmehr geht es um Wellenreiter, die es in dem legendären „Mavericks“-Surf-Spot nahe San Francisco mit lebensgefährlichen Riesenwellen aufnehmen. Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Jay Moriarity aus Santa Cruz, der als 16-Jähriger von einer über 15 Meter hohen Monsterwelle überrollt wurde. Moriarity, der 2001 im Alter von 22 Jahren bei einem Tauchunfall ums Leben kam, wurde als Big-Wave-Surfer zur Legende.

Der Newcomer Jonny Weston spielt den vaterlosen Jungen, der ein altes Surf-Brett und einen großen Traum hat. „300“-Star Gerard Butler mimt den wortkargen Wellenreiter Rick „Frosty“ Hesson, der den Jungen unter seine Fittiche nimmt.

Viele Szenen wurden an Ort und Stelle mit Big-Wave-Surfern gedreht. Auch die Stars bekamen bei den gefährlichen Dreharbeiten ihren Teil ab. Butler wurde von einem Brecher in die Tiefe gerissen, ein Jet-Ski-Retter kam ihm zu Hilfe. Mavericks-Wellen haben schon Menschenleben gefordert, erstmals 1994, als der Surf-Profi Mark Foo nach einem Sturz unter Wasser gehalten wurde und ertrank.

Doch „Mavericks“ ist mehr als nur halsbrecherische Action. Ein wenig altmodisch und anrührend erzählen die Regisseure Curtis Hanson und Michael Apted eine Geschichte von tiefer Freundschaft und der Leidenschaft, seinen Träumen zu folgen.

In der Sneak-Preview sahen 437 Besucher den Film. Anna Sause (25) aus Marburg meinte „Auf diesem Ritt zeigt Gerald Butler außergewöhnlich viel Tiefgang“. Für Christopher Bieker dagegen bot der Film „Hohe Wellen, flache Dialoge“. „Unglaublich berührender Film, der einen mitreißt bis zur letzten Minute. Einfach Klasse!“ schrieb Dennis Zimmerhakl auf seine Bewertungskarte und Rebekka Rupp: „Ein sehr wunderschöner Film“.

Jeweils zwei Kinokarten gehen an Dagmar Hinsching, Anna Sause, Leon Pozzi, Rebekka Rupp und Christopher Bieker. Die Karten werden zugeschickt.

Der Film läuft im Capitol.

von Barbara Munker

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