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Abstrakte Malerei trifft Skulpturen

Lorraine Ogilvie Gallery präsentiert Daniel Lacomme und Georg Hüter Abstrakte Malerei trifft Skulpturen

Seit Freitag ist in der Lorraine Ogilvie Gallery in der Ketzerbach eine Ausstellung mit Arbeiten des in Paris lebenden Malers Daniel Lacomme und des renommierten deutschen Bildhauers Georg Hüter zu sehen.

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Der französische Maler Daniel Lacomme (links) und der deutsche Bildhauer Georg Hüter stellen in der LOG aus.

Quelle: Caroline Stockmann

Marburg. Beide Künstler waren Anfang März bereits auf der „Art Karlsruhe“ zu sehen, einer der bedeutendsten deutschen Messen für Gegenwartskunst. Im Anschluss daran haben sie aufgrund der großen Resonanz einen Abstecher nach Marburg gewagt. Die vielen Komplimente, die sie in Karlsruhe für ihre Werke erhalten haben, setzen sich nun hier fort.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf dem Maler Daniel Lacomme und seinen insgesamt 17 Bildern. Ebenso wie Hüter ist dieser bereits zum dritten Mal Gast in der Marburger Galerie.

Kunst mit Licht und Schatten

Lacommes gegenstandslose Malerei sind Abstraktionen, die sich mit Themen wie Gleichgewicht, Stabilität, Farbigkeit auseinandersetzen. Der Galerist Dr. Michael Hermann betonte die Freiheit der Malerei. Lacomme nutze diese Freiheit aus, um seinen Bildern Lebendigkeit zu verleihen. Dem Betrachter bleiben dabei seine ganz eigenen Deutungsmöglichkeiten offen.

Die auf den ersten Blick sehr düster scheinenden Gemälde offenbaren erst bei genauer Betrachtung Lacommes Interesse an der Schmetterlingskunde. Die durch sie hervorgerufenen Inspirationen sind dabei subtil erkennbar. Sechs Basaltarbeiten von Georg Hüter, der in Marburg mittlerweile auch kein unbekanntes Gesicht mehr darstellt, ergänzen die Gemälde und nehmen das Thema Licht und Dunkelheit beziehungsweise Schatten auf andere Weise auf.

Der heutzutage nahe Aschaffenburg lebende Künstler stellte seine Skulpturen bereits im Marburger Kunstverein und in der Elisabethkirche aus. So unterschiedlich die Ausstellungsstücke wirken, so sehr verbindet Lacomme und Hüter die Leidenschaft zur gegenstandslosen und dennoch aussagekräftigen Kunst.

  • Die Ausstellung ist noch bis Ende Mai in der Lorraine Ogilvie Gallery, Ketzerbach 31, zu besichtigen. Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 und 16 bis 19 Uhr, Samstag von 11 bis 13 Uhr.

von Caroline Stockmann

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