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Abschluss mit einem guten Gefühl

Gedränge im Cineplex Abschluss mit einem guten Gefühl

Bereits zum dritten Mal besuchten die Hauptdarsteller der sogenannten „Edelstein“-Trilogie das Marburger Cineplex. Der Ansturm der Fans blieb ungebrochen.

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Am roten Teppich freuten sich Fans über Selfies mit Jannis Niewöhner.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Über zwei Millionen Mal verkauften sich die Bücher der Fantasy-Reihe von Kerstin Gier allein in Deutschland und standen insgesamt über 350 Wochen auf der „Spiegel“-Bestsellerliste.

„Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“, die als „Edelstein“-Trilogie zusammengefasst werden, wurden aber auch in andere Sprachen übersetzt und wurden auch in anderen Ländern zu Bestsellern. Kein Wunder also, dass die Geschichte um die beiden Zeitreisenden Gwen und Gideon auch im Kino zum Erfolg wurde.

Vor vier Jahren kam der erste Teil „Rubinrot“ in die Kinos – und die beiden Hauptdarsteller während ihrer ersten Kinotour nach Marburg. Damals galten Jannis Niewöhner und Maria Ehrich noch als Jungschauspieler, für beide war „Rubinrot“ die erste große Hauptrolle.

Bereits zum dritten Mal besuchten die Hauptdarsteller der sogenannten „Edelstein“-Trilogie das Marburger Cineplex. Der Ansturm der Fans blieb ungebrochen.

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„Wir haben fast noch als Teenager diese Zeitreisetrilogie zu drehen begonnen und jetzt sind wir junge Erwachsene“, so Hauptdarstellerin Maria Ehrich. Durch die Trilogie habe sie mehr Aufmerksamkeit erfahren – sowohl innerhalb der Filmbranche als auch im Alltag, wenn sie von Fans erkannt werde, so die 23-Jährige.

„Man kann schon sagen, dass es kein Projekt bisher gab und geben wird, das einen so lange begleitet, einen solchen Einfluss auf einen nimmt und eine so gute Übung ist“, sagt Hauptdarsteller Jannis Niewöhner (Gideon) und ergänzt, dass er in der Zeit auch als Schauspieler gewachsen sei, etwa was das Spiel mit der Kamera oder die Kampfszenen angehe. Gerade das Fechtspiel sei inzwischen ganz gut.

Mit „Smaragdgrün“ kommt nun der abschließende dritte Teil in die Kinos. Über 500 Fans kamen am Montag ins Cineplex, um den Film vor dem offiziellen Kinostart am Donnerstag zu sehen – und auch um die Darsteller live zu erleben.

„Wir kommen gerne hier her, weil wir uns hier willkommen fühlen“, erzählte Katharina Schöde, die sich zusammen mit Felix Fuchssteiner für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnete. Erstmals ist Fuchssteiner beim letzten Teil der Trilogie auch als Drehbuchautor erwähnt. Er habe aber auch bei den anderen beiden Teilen schon mitgeschrieben, wie er berichtete.

Kino fest in weiblicher Hand

Fuchssteiner erklärte, dass bei allen drei Filmen darauf geachtet wurde, dass sie einen eigenständigen Charakter haben. So stand bei „Rubinrot“ das Magische und Märchenhafte, bei „Saphirblau“ die Romanze zwischen „Gwen“ und Gideon und jetzt in „Smaragdgrün“ eben die Heldengeschichte rund um die von Maria Ehrich gespielte Gwendolyn Shepherd im Vordergrund.

„Es ist schön, so Dinge mit einem guten Gefühl abzuschließen“, sagt Jannis Niewöhner mit Blick auf das abgedrehte Ende der „Edelstein“-Trilogie. Das Publikum ist auf jeden Fall im Verlauf gewachsen, wie der Blick ins Cineplex zeigte.

In zwei Kinosälen wurde „Smaragdgrün“ vorab gezeigt und die Darsteller sowie die beiden Filmemacher stellten sich den neugierigen Fragen nach Lieblingskostüm, -epoche oder -drehort, was nach drei Filmen nicht immer leicht zu beantworten war. Auf Schottland als Drehort habe sich Regisseur Felix Fuchssteiner schon vor Drehbeginn gefreut, wie er erzählte.

„Ich wurde gefragt, ob ich mitkommen wollte“, sagte der 13-jährige Finn aus Wohra, dem der Film auch als Junge gut gefallen hat. Ansonsten waren die beiden Säle des Cineplex wie bei den beiden Darstellertouren fest in weiblicher Hand. „Ich fand‘s hammermäßig“, freute sich die 14-jährige Enyastasch, die mit ihrer Mutter extra aus Montabaur angereist war.

  • Die ausführliche Filmbesprechung finden Sie in der Donnerstagsausgabe der OP und ab Mittwochabend hier auf unserer Webseite.

von Mareike Bader

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