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Biene Maja Abgespeckt und aufmüpfig

Die Zeichentrickfigur „Biene Maja“ hat Generationen von Kindern begeistert - nun kommt sie in einer modernen 3D-Fassung in die Kinos.

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Nach der Animationsserie folgt das Kinoabenteuer. Die Biene Maja (links) mit ihren Freunden der Hornisse Fetzer und natürlich Willi.Foto: Universum

Quelle: Universum Film

Marburg. Manches ist für eingefleischte Fans des Klassikers aus den 1970er Jahren ungewohnt und sorgt für einige Kritik im Internet: Maja ist deutlich dünner geworden und statt Karel Gott stimmt Helene Fischer den Titelsong „In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit...“ an. Doch wer offen ist für die neue Maja, den wird das charmante, humorvolle Abenteuer zum Lachen bringen.

Angeboten wird der Kinofilm, bei dem Alexs Stadermann Regie führt, in 2D und 3D. In der Kino-Fassung liehen mehrere Prominente den Figuren ihre Stimmen: Sänger Jan Delay spricht den immer hungrigen und ängstlichen Willi. Sein nasaler Klang passt gut zu Majas bestem Freund, der mit Sätzen wie „Maja, warte auf mich“ Kultstatus erlangte. Sängerin Nina Hagen ist als königliche Ratgeberin Gunilla zu hören, ihre Mutter Eva-Maria Hagen die Bienenkönigin. Ninas Tochter Cosma Shiva Hagen schlüpft stimmlich in die Rolle von Majas Lehrerin Frau Kassandra.

Während Maja mit kindlichem Staunen ungestüm am liebsten sofort auf Entdeckungstour gehen möchte, wird ihr im Bienenstock gleich klargemacht, was sich alles nicht gehört. Der Animationsfilm gibt dem Zuschauer das Gefühl, als flöge man gemeinsam mit den Bienen über die Klatschmohn-Wiese. Blumen, Grashalme - riesengroß.

Für Aufregung sorgt im Bienenstock, dass das Gelee Royale - ohne das die Königin sterben muss - gestohlen wurde. Die königliche Ratgeberin verdächtigt fälschlich alte Rivalen, die Hornissen. In der temporeichen Erzählung bleiben Maja und ihren Freunden nicht viel Zeit, einen Angriff zu verhindern.

Der Film startet im Cineplex.

von Stephanie Lettgen

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