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Abenteuer und Lacher mit Pupsen

Kino: „Doktor Proktors Pupspulver“ Abenteuer und Lacher mit Pupsen

Manche Körpergeräusche sind wahrhaft erschütternd. Vor allem Kinder können sich über Knatterpupse fast totlachen. „Doktor Proktors Pupspulver“ eröffnet eine neue Dimension.

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Achtung, fertig, los! Bulle (Eilif H. Noraker) hat das Pupspulver probiert und hebt ab.

Quelle: Senator Filmverleih

Marburg. Kaum etwas finden Kinder so komisch, wie Witze übers Pupsen. Erst recht, wenn sich ahnungslose Menschen mit Karacho auf ein Furzkissen setzen. In „Doktor Proktors Pupspulver“ gibt es in der Hinsicht keine Hemmungen. Wer das Pulver ausreichend dosiert einnimmt, muss so heftig pupsen, dass ihn der Windstoß wie eine Rakete in den Himmel schießt. Der geldgierige Thrane will Doktor Proktor die geheime Formel für das Pulver klauen und damit reich und berühmt werden. Das will der Erfinder mit Hilfe der Kinder Lise und Bulle unbedingt verhindern.

Für die meisten Lacher sorgen in dem Film naturgemäß die diversen Geräusche: Vom kurzen Stakkato über das langgezogene Fiepen bis hin zum ohrenbetäubenden Knattern ist alles dabei. Klar, dass man sich da auch gegenseitig vorwarnt: „Da kommt noch einer, passt auf!“ Lise und Bulle sind so begeistert von Doktor Proktors Erfindung, dass sie heimlich etwas von dem Pulver klauen und auf dem Schulhof verkaufen. Hier dürfen sich die Kinder endlich groß fühlen, denn im Pupsen kann ihnen dank des Pulvers keiner mehr das Wasser reichen.

Regisseur Arild Fröhlich hat einen kunterbunten, herrlich verrückten Film geschaffen, in dem es um Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit geht, in dem auch Anke Engelke eine kleine Rolle hat. Die Kleinen sind hier endlich stark. Nicht nur, weil sie selbst als „Pupsonauten“ durch den Himmel düsen. Endlich können Lise und Bulle den fiesen Zwillingen Trym und Truls ihre zahllosen Gemeinheiten heimzahlen.

Anmerken könnte man, dass sich der Film manchmal schon sehr auf die Pups-Komik verlässt. Doch gerade das macht ihn für Kinder ja auch so unterhaltsam. Außerdem sorgt die restliche Geschichte für reichlich Spannung. Nicht nur, dass Doktor Proktor und Bulle im Gefängnis landen. Auch eine Riesenschlange taucht auf und bringt die Kinder in Gefahr. So ist „Doktor Proktors Pupspulver“ ein turbulentes Märchen mit vielen Spezialeffekten, derbem Humor und lustigen Ideen. Und einem völlig begeisterten Erfinder, der an seinem Produkt den größten Spaß hat: „Eine geniale Erfindung – ein Megafurz, den man nicht riechen kann!“

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Cordula Dieckmann

 

„Doktor Proktors Pupspulver“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat:
sehenswert
mit der Note 3,3 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:
„Super pupsig.“
  Anne Leibfried (40) aus Marburg

„Sympathisch, kurzweilig.“
  Frank Heer aus Kirchhain

„Der Film ist schön, aber das Buch war besser.“
  Frida Wirth (10) aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Emma Krauskopf, Frida Wirth, Annabel Koch, Anne Leibfried und Karl-Heinz Wagner. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Kinderhitparade:
1. Rico, Oskar und die Tieferschatten (3,79)
7. Doktor Proktors Pupspulver (3,3)

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