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93 Bands an 3 Tagen in 14 Klubs

21. MaNo-Festival 93 Bands an 3 Tagen in 14 Klubs

Das 21. MaNo-Festival steht vor der Tür. Von Donnerstag bis Samstag steht Marburg ganz im Zeichen von Rock, Pop und Folk. Für die Bands heißt es „raus aus dem Keller“, für Musikfans „rein ins Getümmel“.

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Die Band „Overstrange Mood“ (oben) kommt aus Poitiers.

Quelle: Veranstalter

Marburg. Es ist Jahr für Jahr phänomenal. „Ein Haufen musikliebender Marburger und Marburgerinnen“, wie sie sich selbst nennen, stellen gemeinsam mit den 14 beteiligten Clubs und Kneipen ehrenamtlich ein Musikfestival auf die Beine, das wie kein zweites die Marburger Städtepartnerschaften hochleben lässt: das MaNo-Musikfestival.

Zur 21. Auflage des Festivals kommen acht Bands aus den Partnerstädten Northampton (England), Poitiers (Frankreich), Maribor (Slowenien), Eisenach (Deutschland) und Sfax (Tunesien). Die Band „The Noise“ aus ­Sibiu in Rumänien hat kurzfristig abgesagt.

Wer die Gastbands hören will, geht am besten am Donnerstag, 3. März, in die Waggonhalle zum Eröffnungskonzert, das traditionell den Gruppen aus den Partnerstädten vorbehalten ist. Dort spielen ab 19.30 Uhr für kleines Geld (3 Euro Eintritt) „Selection“ (Pop-Rock) aus Maribor, „Oberstrange Mood“ (Stoner Rock / Heavy Metal) und „Br!ndez!ngue“ (Bal-Folk) aus Poitiers, „Musical Perspectives“ (traditionelle tunesische Musik mit Pop-Elementen) aus Sfax, „Dicentress“ (Hard-Rock) aus Eisenach, die gerade ihr zweites Album fertiggestellt haben sowie „An Army of Lights“ (Indie-Rock) und „The Jackal Nine“ (Rock/Grunge) aus Northampton.

„Rhythm & Folk Special“ auf dem Marktplatz

Alle diese Bands spielen auch am Freitag und Samstag in 14 Marburger Clubs. Dann steigen auch 85 Bands aus der unglaublich regen heimischen Musikszenen ein. Das Spektrum ist enorm: Es reicht von Folk, Singer-Songwriter-Musik bis hin zu knallhartem Metal.

Freitag und Samstag sind die Abende zum „pilgern“. Folgende Klubs und Kulturzentren beteiligen sich am MaNo-Festival: das Trauma, die Baari-Bar, die Alte Mensa, die Bremsspur, die Cavete, der Jugendclub Compass, der Kulturladen KFZ, das Krokodil, das Molly Malone‘s, das Sudhaus, das Szenario, das TTZ und die Waggonhalle. Am Freitag ist noch die Schlucke dabei. An beiden Abenden gibt es Tagespässe für fünf Euro, mit denen man Zutritt zu allen Konzerten des Festivals hat.

Erstmals gibt es am Samstag ein „Rhythm & Folk Special“ ab 13 Uhr auf dem Marktplatz.

Nach wie vor ist das MaNo-Festival eine nicht-profit-orientierte Veranstaltung. Die gesamte Organisation ist ehrenamtlich. Die Musiker aus den Partnerstädten werden privat untergebracht. Ihnen werden zudem Begleiter zur Seite gestellt, die ihnen die Stadt und die Klubs zeigen.

„Sollte vom Eintrittsgeld am Ende noch der ein oder andere Euro übrig bleiben, kommt dieser den Austauschfahrten Marburger Bands zu den Partner-Festivals in Poitiers und Northampton zugute“, teilen die Veranstalter mit.

von Uwe Badouin

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