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Wissenschaft und Musik finden zueinander

Heinrich-Schütz-Fest Wissenschaft und Musik finden zueinander

Die Heinrich-Schütz-Gesellschaft tagt bis Sonntag in der Universitätsstadt.

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Vier Professoren freuen sich auf das Schütz-Fest: Walter Werbeck (von links), Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-­Gesellschaft, Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität, sowie die Organisatoren Gerhard Aumüller und Lothar Schmidt bei der Eröffnung in der in der Alten Aula.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Professorin Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, und Professor Walter Werbeck, Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft, eröffneten am Donnerstagnachmittag in der Alten Aula der Universität das 48. Internationale Heinricht-Schütz-Fest. An dem Treffen nehmen bis Sonntag Wissenschaftler, Musiker und Musikliebhaber aus Deutschland, den USA, Japan, Frankreich und anderen Ländern teil.

„Ich freue mich sehr, dass die Gesellschaft ihre große diesjährige Tagung in Marburg abhält“, sagte Unipräsidentin Professorin Katharina Krause. Es sei großartig, dass in dem Programm „Wissenschaft und aufgeführte Musik zueinander finden“. Zudem freue sie sich, dass die Gesellschaft das Leben und Werk eines ehemaligen Studenten der Philipps-Universität erforsche. Der frühbarocke Komponist Schütz studierte 1608 und 1609 in Marburg Jura.

„Aller guten Dinge sind drei“, sagte der Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft, Professor Walter Werbeck von der Universität Greifswald. Zum dritten Mal nach 1972 und 1993 treffe sich die Gesellschaft in Marburg. Marburg sei eine „originäre Schütz-Stadt“.

Als Gründe für die Wahl der Stadt Marburg als Tagungsort nannte er das Reformationsjubiläum und den unermüdlichen Einsatz von Professor Gerhard Aumüller, der dem Beirat der Gesellschaft angehört. 
Den Festvortrag zum Thema „Heinrich Schütz und die Psalmkomposition im Reformationszeitalter“ hielt Professor Jürgen Heidrich aus Münster. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Unichor unter der Leitung von Nils Kuppe.

von Uwe Badouin

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