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Die Workshops beginnen

Marburger Sommerakademie Die Workshops beginnen

Sie ist die älteste ihrer Art in Deutschland: die Marburger Sommerakademie. In diesem Jahr werden zum 40. Mal Kurse in darstellender und bildender Kunst angeboten.

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Werke von Rolf Steiner sind ab diesem Dienstag in der Brüder-Grimm-Stube zu sehen.

Quelle: privat

Marburg. Komische Bilder und das Prinzip Freiheit, mit Wörtern Theater machen und auf Papier Raum schaffen – in den kommenden drei Wochen finden insgesamt zwei Dutzend Kurse statt, in denen sich Menschen künstlerisch und kreativ austoben und austesten können. Diese Menschen kommen aus Marburg und ganz Hessen, aber auch aus Frankreich, Rumänien, Österreich und der Schweiz. 260 Teilnehmer hatten sich zum Beginn am Montag angemeldet – 84 Prozent Frauen.

Von freier Malerei über zeitgenössischen Tanz bis hin zur Improvisation ist alles mit dabei im Angebot der Sommerakademie. Einige der Teilnehmer buchen gleich mehrere Kurse und auch die Stipendiaten aus den beiden Partnerstädten Poitiers und Sibiu nutzen die Möglichkeit, Neues kennenzulernen. Imane Hachem und Nathalie Rieb aus Frankreich nehmen jeweils an zwei Kursen teil, Andrei Oancea aus Rumänien sogar an dreien. Dass verschiedene ­
Nationalitäten ebenso aufeinandertreffen wie Menschen unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Berufen, macht das besondere Flair der Sommerakademie aus.

­ Begleitausstellung in der Brüder-Grimm-Stube

Viele Teilnehmer sind längst „Mehrfachtäter“ – die Eröffnung im Foyer des Gymnasiums Philippinum erweckt den Eindruck eines großen Familientreffens. Auch Britta Sprengel, Akademieleiterin vom städtischen Fachdienst Kultur,­ ist bereits seit zwanzig Jahren Teil der Sommerakademie. ­Einige Veranstaltungen richten sich auch an die Öffentlichkeit: Diesen Dienstag wird um 20 Uhr die ­Begleitausstellung eröffnet. Rolf Steiner zeigt bis zum 20. August in der Brüder-Grimm-Stube Skulpturen und Zeichnungen.

Am Donnerstag ab 20 Uhr ist Kursleiterin Selina Senti als „Frau Elfriede Peil – Stoff fürs Leben“ in der Waggonhalle auf der Bühne zu sehen. Und am Dienstag, 15. Juli, beginnt die Vernissage zur Ausstellung von Kursleiter Eckhard Froeschlin im Kapellengang des Uniklinikums Gießen um 19 Uhr.

Besonders spannend ist die „Sommerakademie transparent“. Am Freitag, 28. Juli, können alle Interessierten von 13 bis 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen. Weitere Informationen unter www.marburg.de/sommerakademie.

von Nadja Schwarzwäller

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