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Viele Saiten erfreuen 
die Zuhörer

Marburger Harfenfestival Viele Saiten erfreuen 
die Zuhörer

Auch das 38. Harfenfestival wurde seinem Anspruch der „Vielsaitigkeit“ vollauf gerecht, obwohl eine der vier angekündigten Musikerinnen, Cristine Mérienne aus der Bretagne, kurzfristig hatte absagen müssen.

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Daniela Heiderich mit ihrer böhmischen Wanderharfe.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. 120 Zuhörer erlebten in der Universitätskirche dennoch mit immer größer werdender Begeisterung ganz unterschiedliche Stile während des dreistündigen Konzerts.

Drei Dozentinnen des internationalen Harfentreffens in Lauterbach boten einen Einblick in das, was man mit diesen Instrumenten anstellen kann. Die junge Hessin Daniela Heiderich, die in Poitiers Musik aus Zentralfrankreich studiert hat, bot das breiteste Repertoire mit traditionellen Liedern aus Zentralfrankreich und dem deutschsprachigen Raum, die sie mit klarer, auch in den Höhen sicherer Stimme zur böhmischen Wanderharfe vortrug.

Die Wienerin Monika Stadler kombinierte Jazz mit Klassik, Welt-, Folk- und Improvisa­tionsmusik auf der Konzertharfe. Ihre Kompositionen luden zum intensiven Zuhören, einer Pause vom Alltag und zum zu sich selbst Kommen ein.

Die bereits mehrfach beim Harfenfestival aufgetretene Waliserin Harriet Earis lachte wie gewohnt gutgelaunt das Publikum an, lud es zum Tanzen ein und spielte auf ihrer keltischen Harfe in teilweise atemberaubendem Tempo. Zum Abschluss gesellte sich Moderator Thomas Zeuner mit der Schlüsselfidel hinzu und das Publikum war aufgefordert, „Der Mond ist aufgegangen“ mitzusingen.

von Manfred Schubert

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