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300 Gäste feiern bei „Africa greets Marburg“

Kulturfestival 300 Gäste feiern bei „Africa greets Marburg“

Neuer Träger, leicht veränderter Name, aber gleiches Konzept und soviel Spaß wie in den Vorjahren: 300 Besucher feierten beim siebten Deutsch-Afrikanischen Kulturfestival im Bürgerhaus Cappel.

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Die Cölber African Reggae-Band „No Tears – Takwe Misozi“ tritt seit 2009 regelmäßig bei dem Festival auf. Bei einem Stück bat Bandleader Oggie Lauer (rechts) Besucher zum Mittanzen auf die Bühne – unter anderem folgten die beiden Mädchen in der Mitte der Aufforderung.Foto: Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Am Samstag fand zum siebten Mal ein deutsch-afrikanisches Kulturfestival statt. Bis 2012 veranstaltete die Anskar-Kirche Marburg dieses unter dem Namen „Africa meets Marburg“, nun hat die Freie evangelische Gemeinde Marburg die Trägerschaft übernommen und meets durch greets ersetzt. Dem neuen Organisationsteam gehörten aber noch einige Mitarbeiter des früheren Anskar-Teams an.

Fünfeinhalb Stunden lang ließen sich gut 300 Besucher akustisch, kulinarisch und optisch in verschiedene Regionen Afrikas entführen. Den richtigen Rhythmus auf dieser fröhlichen Reise steuerten drei Gruppen aus der Region bei, die schon mehrfach das Festival musikalisch bereicherten.

Den Anfang machte das Kimba Djembé Orchestra unter der Leitung von Kristin Glißmann mit westafrikanischen Trommelrhythmen in eigenen Arrangements.

Die Cölber Gruppe „No Tears“ ist 2009 zum ersten Mal beim Festival aufgetreten und seither immer wieder. Auch diesmal brachte sie mit ihrem mitreißenden African Reggae viele Besucher auf die Tanzfläche. Die Band hat ihren englischen Namen mittlerweile um dessen Übersetzung in die Sprache Tonga, „Takwe Misozi“, erweitert. Bandleader Oggie Lauer und seine beiden mitsingenden Schwestern Tamara und Latricia stammen aus Sambia.

Partystimmung verbreitete der auch in Cölbe lebende Leadsänger „Sir Mystic“ Yeboah aus Ghana, der immer wieder neue Musiker um sich schart. Diesmal kamen seine Mitstreiter zum Teil aus Belgien und nannten sich „African Best“. Sie spielten ihre Form des „African Reggae“ mit teils rockigen Elementen.

Wer sich stärken wollte, fand in der Küche eine reiche Auswahl, teils sehr scharfer, afrikanischer Gerichte. Auch die afrikanische Modenschau ist mittlerweile beliebter Bestandteil des Festivals. Ein kleiner Markt mit afrikanischen Instrumenten und etwa 25 Originalgemälden von Marburger Künstlern rundeten das Angebot ab. Der Erlös kommt einem Wasserprojekt des christlichen Kinderhilfswerks Compassion International in Ghana zugute.

von Manfred Schubert

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