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1. Komische Nacht Marburg: Comedy-Marathon quer durch die Stadt

Kartenverlosung 1. Komische Nacht Marburg: Comedy-Marathon quer durch die Stadt

Marburg ist die 20. deutsche Stadt, in der die „Komische Nacht“ stattfindet: Sechs Komiker touren am Mittwoch, 12. November, durch sechs Lokale.

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Hans Gerzlich ist nur einer von insgesamt sechs Comedians, die das Publikum am 12. November in Marburgs Lokalen unterhalten werden.

Quelle: Veranstalter

Marburg. Es darf gelacht werden – einen ganzen Abend lang. An dem Comedy-Marathon am 12. November beteiligen sich das Restaurant Stümpelstal im Stadtteil Michelbach, das Tapas & Co in der Lahnpassage, das Knubbel in der Schwanallee, das Mexicali neben der Elisabethkirche, das 5 Jahreszeiten in der Reitgasse und die Waggonhalle in der Rudolf-Bultmann-Straße. In diesen Lokalen treten ab 19.30 Uhr – der Einlass ist abhängig von dem jeweiligen ­Lokal ab 18 Uhr – im Wechsel Hans Gerzlich, C. Heiland, Horst Fyrguth, Roberto Capitoni, David Anschütz und Thomas Nicolai auf.

Bekannt sind sie einem breiteren Publikum durch Auftritte im Quatsch Comedy Club, bei Nightwash und auf Comedy Central. Jeder Komiker tritt etwa 25 Minuten auf, packt seine Sachen und wird in einer etwa 20-minütigen Pause in das nächste Lokal gebracht. Die Zuschauer wechseln das Lokal nicht, jeder Gast kauft sich eine Karte für sein Lieblingslokal.

Dieses Konzept – witzige Unterhaltung in geselliger Runde, kombiniert mit Essen und Trinken – findet nach Angaben der veranstaltenden Agentur „Mit­unskannmanreden“ seit mehreren Jahren erfolgreich in mittlerweile neunzehn deutschen Städten wie Münster, Osnabrück, Hannover, Hildesheim oder Wolfsburg statt.

„Bei unserer Idee der Komischen Nacht war uns wichtig, einen Querschnitt der aktuellen Comedyszene in Deutschland zu geben“, erklärt der Veranstalter Thomas Schulz.

Die Komiker

Hans Gerzlich ist Kabarettist und Comedian. Seine Spezialthemen sind Wirtschaft, Marketing und Büroalltag. Seine Programme heißen etwa „Mehr Brutto vom Nutto“ und „Bodenhaltung – Käfighaltung – Buchhaltung“.

C. Heiland (Bild) gilt mit seinem Omnichord als Alleinunterhalter DeLuxe. Er singt deutsche Texte, mal tiefgründig wie die Weltmeere, mal platt wie eine Flunder, immer an der Grenze zur Geschmacklosigkeit, so charmant wie nur eben möglich.

Horst Fyrguth kommt aus einer Welt, in der man Bäume umarmt, seinen Namen tanzt und soviel Kartoffeldruck macht, dass die Kartoffel auch die Schreibmaschine des Waldorfschülers genannt wird. Ach ja – er hat sich bei der Krankenkasse abgemeldet – „weil der Körper zu 90 Prozent aus Wasser besteht – und Wasserschäden sind in der Hausratversicherung mit drin“.

Roberto Capitoni (Bild) begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Dabei muss er feststellen, dass sich selbst ein gestandener Halbitaliener mit zunehmendem Alter immer häufiger fragt: Wer bin ich? Ein Italiener gefangen in einem deutschen Körper? Oder umgekehrt?

David Anschütz wuchs in einer Patchwork-Familie auf. Drei Väter, fünf Geschwister und ebenso viele Nationalitäten. Als sei das nicht genug, wurde er auch noch zur Waldorfschule geschickt. Also steckte er irgendwo zwischen Migration und Eurythmie fest. Diese Jugend schenkt einem einen ganz eigenen Blick auf die Welt.

Thomas Nicolai ist ein Mann mit tausend Stimmen, der Schauspieler unter den Comedians. Nicolai ist ein Parodist, der auf allen wichtigen Buhnen Deutschlands gespielt hat.

OP-Gewinnspiel

Die OP verlost zehnmal zwei Karten für die Waggonhalle, das Mexicali und das Knubbel. Wer gewinnen will, ruft heute ab 11 Uhr in der Redaktion an: 06421/409-362. Die ersten zehn Anrufer, die durchkommen, gewinnen.

Karten gibt es in den beteiligten Lokalen und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über www.komische-nacht.de.

von Uwe Badouin

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