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Helmi Ohlhagen

Zur Malerei zurückgefunden

Die Ölgemälde von Helmi Ohlhagen wirken schlicht und ruhig und scheinen dennoch ein Geheimnis zu bergen. Am Freitagabend wurde ihre Ausstellung in der Lorraine Ogilvie Gallery (LOG) eröffnet.
Die Marburger Künstlerin Helmi Ohlhagen stellt bis Mitte Januar in der LOG aus. Foto: Bettina Preussner

Die Marburger Künstlerin Helmi Ohlhagen stellt bis Mitte Januar in der LOG aus.

© Bettina Preussner

Marburg. Helmi Ohlhagen ist in Marburg keine Unbekannte. Eines ihrer Kunstwerke leuchtet weithin sichtbar über der Stadt: Das Herz am Kaiser-Wilhelm-Turm.

Seit sieben Jahren schon blickt die Lichtinstallation auf Marburg hinunter. Ganz neu sind dagegen die Bilder von Ohlhagen, die derzeit in der Lorraine Ogilvie Gallery zu sehen sind. „Neue Schalen“ heißt die Schau in den frisch renovierten Räumen in der Ketzerbach.

Schale ist ein echtes archaisches Motiv

Im Mittelpunkt der Ölbilder stehen einfache, räumlich dargestellte Gefäße, die meist von einer Fläche umgeben sind. Dahinter schimmern zarte, verwischte Farben, manchmal sind die Schalen auch übermalt. „Schalen sind ein Motiv, an dem ich schon seit Jahren dran bin“, erzählte die Künstlerin. „Für mich stellt sich die Frage, wie geht man mit Raum und Fläche um.“

Die Schale sei ein archaisches Motiv, erklärte sie weiter, und erinnere an die menschlichen Hände, die wie ein aufnehmendes Gefäß geformt werden können. Auch Galerist Dr. Michael Hermann wies darauf hin, dass Schalen und Gefäße in der Kunstgeschichte vielfach dargestellt wurden und etwas Archaisches an sich haben.

Er zeichnete den Weg von Helmi Ohlhagen nach, die schon auf ganz verschiedenen Gebieten künstlerisch gearbeitet hat. „Nun hat sie wieder zur Malerei zurückgefunden“, betonte er. Ohlhagen habe in ihren Bildern eine ganz persönliche Handschrift entwickelt, die man schon aus der Distanz erkenne.

Die Bilderserie mit den Schalen ist zum ersten Mal ausgestellt. Die zarten Ölgemälde sind in einem langwierigen Arbeitsprozess entstanden, Schicht für Schicht wurde die Farbe ganz vorsichtig aufgetragen. Die Künstlerin arbeitete dabei nach eigenen Angaben mit einem Gummi-Rakel, der eigentlich im Siebdruck verwendet wird.

  • Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Januar 2015 geöffnet: dienstags bis samstags von 11 bis 13 Uhr, dienstags bis freitags auch von 16 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung.

von Bettina Preussner


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