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Kino: „Ein Mann namens Ove“

Vom Zauber der Freundschaft

Dass es immer Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt, davon erzählt die schwedische Tragikomödie „Ein Mann namens Ove“.
Parvaneh (Bahar Pars) lässt sich von Oves (Rolf Lassgård) schlechter Laune überhaupt nicht beeindrucken. Foto: Concorde

Parvaneh (Bahar Pars) lässt sich von Oves (Rolf Lassgård) schlechter Laune überhaupt nicht beeindrucken.

© Concorde

So einen kennt jeder: Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht, Falschparker aufschreibt, Fahrräder an ihren Platz räumt und Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung überprüft. Genau so einer ist Ove (Rolf Lassgård).

Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen.

Erfolglos – irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird Ove gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf.

Denn hinter der grimmigen Fassade verbirgt sich eigentlich ein großes, ganz weiches Herz. Und manchmal braucht es eben nur eine streunende Katze, das richtige Werkzeug und eine unerwartete Freundschaft, um alte Wunden zu heilen.

„Ein Mann namens Ove“ ist die Verfilmung von Fredrik Backmans Roman, der zu einem Weltbestseller wurde. Mit viel hintergründigem Witz und Herz erzählt Regisseur und Drehbuchautor Hannes Holm diese Komödie über eine unerwartete Freundschaft und eine große Liebe.

In der Titelrolle brilliert Schwedens Schauspielstar Rolf Lassgård („Nach der Hochzeit“), der in Deutschland berühmt wurde als Kurt Wallander in den Henning Mankell-Verfilmungen. Das Ensemble wird komplettiert durch Bahar Pars („Bei Einbruch der Dunkelheit“), Filip Berg („Two Little Boys“) und Ida Engvoll.

von unserer Agentur

 

Ein Mann namens Ove erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,08 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Zum Heulen schön.“
Margret Kreck aus Marburg

„Ein wunderschöner Film über das Leben, der ganz schön nahe ging.“
Renate Kirchhain aus Kirchhain

„Ein zutiefst menschlicher, bis zum Ende berührender Film.“
Hans-Helmut Grebing (70) aus Marburg

„Großartig gespielt. Ein leiser, menschlicher Film. Man sollte sich mehr mit seinen Mitmenschen beschäftigen.“
Gudrun Wüst aus Marburg

„Stellenweise sentimental, aber sehr schön, zum Mitleiden, Mitkämpfen, Mitfreuen. Ein toller Mann, dieser Ove.“
Gisela Asmussen aus Marburg

„Das Buch ist super umgesetzt. So habe ich mir Ove vorgestellt. Toller Film!“
Antje Simon (52) aus Marburg

„Einfach berührend.“
Ingrid Ziegenbein (68) aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Beate Mohr, Gerhard Schmidt, Katharina Hertlein, Gerda Grebing und Ilse Heiduk. Die Karten werden zugeschickt.

 

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