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Kino: „Birds & People“ und „Die Schüler der Madame ...“

Verrückte Vogelwelt und Schulprobleme

Zwei Filme liefen zuletzt in Marburger Kinos als OP-Vorpremiere: Eine Tierdoku und eine Milieustudie.
Zugvogelbeobachtung mit dem Marburger Ornithologen Professor Martin Kraft (links) und eine engagierte Klassenlehrerin Anne Gueguen (Ariane Ascaride). Fotos: APZ, Neue Visionen

Zugvogelbeobachtung mit dem Marburger Ornithologen Professor Martin Kraft (links) und eine engagierte Klassenlehrerin Anne Gueguen (Ariane Ascaride).

© APZ, Neue Visionen

Marburg. In seiner Dokumentation besucht Naturfilmer Hans-Jürgen Zimmermann in Episoden verschiedene ­Ornithologen – darunter den Marburger Professor Martin Kraft.

Vier Jahre lang hatte sich Hans-Jürgen Zimmermann auf eine Entdeckungsreise zu Vogelliebhabern gemacht. Anders als etwa bei seinen vorherigen Filmen aus der zweiteiligen Reihe „Deutschlands wilde Vögel“, zeigt er in „Birds & People – Ganz verrückt auf Vögel“ nicht nur die Vielseitigkeit der Natur, sondern auch wie unterschiedlich diejenigen sind, die sich ­damit begeistert beschäftigen. Die Bandbreite der Porträtierten geht von Wissenschaftlern über Künstler bis hin zu Naturbegeisterten, die sich in ihrer Freizeit mit wilden Vögeln beschäftigen.

Die gezeigten Episoden sind dabei ähnlich vielseitig, wie die Vogelwelt selbst. Es gibt Tipps zur Vogelfütterung von Professor Peter Berthold, Leiter der Vogelwarte Radolfzell, einer Zweigstelle des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Dabei gibt er auch Tipps, wie Vogelfutter selbst hergestellt werden kann. Lisa Gill und Magdalena Pelayo erforschen das Kommunikationsverhalten der intelligenten Dohlen. Außerdem lernt das

Publikum Franz Alfred Weinand und sein Freund „Storchi“ kennen. Und mit dem Marburger Ornithologen Professor Martin Kraft geht es zu einer Zugvogelbeobachtung.

  • Der Film läuft im Capitol.

von unserer Agentur

 

„Birds & People – Ganz verrückt auf Vögel“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,19 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Hervorragend. Ein liebevoller Ein- und Überblick über unsere heimische Vogelwelt und einiger wunderbarer Menschen, die sich für diese einsetzen.“
Christine Reiner (50) aus Wettenberg

„Gelungen. Ein wichtiger Beitrag, um Natur zu verstehen.“
Ilona Horn aus Marburg

 
 

Vor zehn Jahren brannten die Pariser Vorstädte. 
Der Film „Die Schüler der Madame Anne“ ist eine Milieustudie zum Leben 
in den Banlieues.

Malik ist ein junger Muslim, Mélanie ist aggressiv und Olivier ist zum Islam übergetreten. Keiner von ihnen hat Lust auf Schule. So wie die meisten der Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Léon Blum in dem Pariser Vorort Créteil haben sie sich damit abgefunden, keine Zukunftsperspektive zu haben.

Die Schule wird zur Bühne ihrer Frustrationen und Aggressionen. Sie bekämpfen die Lehrer und ihre Mitschüler. Nur vor Anne, ihrer Geschichtslehrerin, haben sie Respekt. In „Die Schüler der Madame Anne“ hat sich die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar mit dem Thema der Pariser Vorstadtschulen auseinandergesetzt.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und handelt von der engagierten Lehrerin Anne. Im Gegensatz zu ihren Kollegen resigniert die Geschichtslehrerin nicht – sie lässt sich von der Null-Bock-Stimmung, den Frotzeleien und den Aggressionen ihrer Schützlinge nicht beirren.

Mit einem ungewöhnlichen Projekt will sie ihre Klasse motivieren. Die Schüler sollen an einem Wettbewerb zum Thema „Kinder und Erwachsene im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager“ teilnehmen. Die anfängliche Ablehnung schlägt allmählich in Begeisterung um. Die Klasse gewinnt zur Überraschung aller einen Preis.

Der Film ist sehenswert, denn der Regisseurin gelingt es, die Aufmerksamkeit von der Lehrerin, die mit ihrer Person und ihren Fragen die Jugendlichen irritiert, auf die Schüler zu lenken. Mit starken emotionalen Momenten, ausgelöst von der Diskussion über Judenverfolgung und Gaskammern, lässt sie den Zuschauer den Veränderungsprozess nachvollziehen, den ihre Schützlinge durchlaufen.

Neben Ariane Ascaride („Der Schnee am Kilimandscharo“) spielen vorwiegend Laiendarsteller mit, unter ihnen auch Ahmed Dramé, der den Drehbuchentwurf zu dem Film geschrieben hat.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater Kammer.

von Sabine Glaubitz

 

„Die Schüler der Madame Anne“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,3 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Sehr bewegend, was eine Lehrerin, die an ihre Schüler glaubt, an Motivation und Zusammenhalt erreichen kann.“
Ortrud Meixner-Röttger (55) aus Weimar

„Die schreckliche ins Heute transportierte Vergangenheit. Nach einer wahren Begebenheit. Lässt Hoffnung aufkommen.“
Brita Bernsdorff (48) aus Cölbe

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Erika Berg, Ilona Ludwig, Nicole Kapaun, Elke Weber und Sigrid Dinkel (alle Marburg) sowie an Anne Krauskopf, Ute Wiemer, Eliza Neißner, Petra Pedersen (alle Marburg) und Monika Fett (Lahntal). Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Everest 3D (3,5)
2. Der Chor – Stimmen des Herzens (3,43)
9. Die Schüler der Madame Anne (3,3)
11. Birds & People (3,19)

 

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