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Spektakuläre Bilder in 3-D

Kino: „Everest“ Spektakuläre Bilder in 3-D

Einmal im Leben den Mount Everest besteigen – davon träumen viele Abenteurer. Doch wie lebensgefährlich das sein kann, zeigt „Everest“: ein bildgewaltiger Film, der auf einer wahren Geschichte basiert.

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Die Bergsteiger geraten beim Aufstieg auf den Mount Everest in einen Schneesturm und kämpfen ums nackte Überleben.

Quelle: Universal Pictures

Der Mount Everest fasziniert die Menschen seit jeher. Immerhin ist er der höchste Berg der Welt und strahlt allein deswegen eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Immer wieder versuchen Abenteurer, seine 8848 Meter zu bezwingen – auch wenn das selbst für erfahrene Bergsteiger lebensgefährlich ist. Von so einer Expedition, die wie manch andere in der Katastrophe endete, erzählt das Kinodrama „Everest“.

Es ist eine wahre Geschichte, die der Isländer Baltasar Kormákur mit prominenter Besetzung verfilmt hat. Rob Hall (Jason Clarke), einer der erfahrensten Bergsteiger seiner Generation, führte im Frühjahr 1996 genau wie Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) eine Gruppe auf den Mount Everest, darunter der Familienvater Beck (Josh Brolin).

„Es wird nicht ohne Grund ‚Todeszone‘ genannt“, warnt Hall seine Gruppe. „Ihr werdet Schmerzen ohne Ende haben.“ Und tatsächlich macht der Film „Everest“ genau diese Entbehrungen und physischen Herausforderungen deutlich: Sind die Bergsteiger zu Beginn noch euphorisiert, zehrt der wochenlange Aufstieg an ihren Kräften.

Schönheit und Gefahren fesseln

Besonders spektakulär sind bei all dem aber die 3-D-Bilder. Während andere Filme oft so wirken, als seien sie nur in 3-D gedreht worden, um höhere Eintrittspreise zu verlangen, trägt die Dreidimensionalität in „Everest“ entscheidend zum Kinoerlebnis bei.

Zuerst sind es die Bergpanoramen und die Ausblicke über die schneebedeckten Gipfel, die einem den Atem rauben. Es ist eine beeindruckende, majestätische Weite, die Regisseur Kormákur einfängt, auch dank der Bilder, die sein Team am Everest selbst drehte.

Doch nicht nur die Schönheiten übertragen sich auf die Leinwand, auch die Gefahren: Abhänge und Gletscherspalten erscheinen wirklich tief, und das Unwetter, das die Gruppe schließlich überrascht, tobt stürmisch über die Bergsteiger hinweg.

Sauerstoffdepot ist leer

Kormákur thematisiert dabei auch die Probleme, die durch die touristische Kommerzialisierung des Mount Everests entstehen. Als Hall und Fischer auf den Berg steigen, stehen in den Basislagern die Zelte der vielen anderen Gruppen dicht an dicht.

Auch kurz vor dem Gipfel wird es auf den schmalen Pfaden eng, was kostbare Zeit fordert. Vor allem aber sind dann noch die Sauerstoffflaschen leer, die die Teams von Hall und Fischer an bestimmten Stellen deponiert hatten – und die beim Unwetter lebensrettend wären.

Zusätzliche Dramatik erfährt „Everest“, indem er vom Kampf der Zurückgebliebenen erzählt: In einem der Basislager versucht Teammitglied Helen (Emily Watson) die Rettung zu koordinieren, und in der Ferne erfährt Robs schwangere Frau (Keira Knightley) vom Schicksal ihres Mannes.

Wegen seiner Optik und der gelungenen Mischung aus Abenteuer und Drama wird „Everest“ auch die packen, die mit Bergsteigen sonst wenig zu tun haben.

von Aliki Nassoufis

 

„Everest“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,50 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Nervenkitzel pur. Absolut sehenswert.“
Eric Auffenberg (21) aus Wetter

„Ein Hammer-Film: total aufregend und absolut spannend.“
Lisa Klatte (49) aus Niederweimar

„Harte Kost für echte Bergfreunde. Atemberaubende Bilder.“
Kristin Schöne aus Wittelsberg

„Aufwühlend. Total verrückte Menschen.“
Heike Bonnard aus Stadtallendorf

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Erwin Heinz aus Mellnau, Rebecca Hery aus Marburg, Gabriela Kraft aus Lohra, Katharina Mathias aus Marburg und Lea-Maren Kostial aus Stadtallendorf. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Everest (3,5)
2. Der Chor – Stimmen des Herzens (3,43)
3. Fack ju Göhte 2 (3,35)

 
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