Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Schwarze Romantik im Keller

Hörtheatrale präsentiert „Das schwatzende Herz“ Schwarze Romantik im Keller

Am Freitag feiert das neue Stück der Hörtheatrale „Das schwatzende Herz“ ab 20 Uhr Premiere. Im neuen Hörspiel im Mauergewölbe des Lomonossowkellers dreht sich alles um die Geschichten von Edgar Allan Poe, der von Theaterschauspieler Stefan Gille gesprochen wird.

Voriger Artikel
Ein bunter „Linsensalat“ im Landratsamt
Nächster Artikel
„Den deutschen Film geprägt“

Stefan Gille verwandelt sich in Edgar Allan Poe.

Quelle: Veranstalter

Marburg. Edgar Allan Poe fasziniert auch über 150 Jahre nach seinem Tod – ist doch die schwarze Seite der heutigen Kultur undenkbar ohne ihn. Ohne Poe hätte es Sherlock Holmes nicht gegeben, dessen Geschichten die Hör-theatrale schon mehrmals live vor Publikum aufgeführt hat. Der Held aus den Büchern von Arthur Conan Doyle weist alle Eigenschaften eines „Dupin“ auf, dem ersten Detektiv der Kriminalliteratur: „Der Doppelmord in der Rue Morgue.“

Poe entfesselt die Erzählung und auch den Erzähler von den Zwängen der Vernunft, gibt dem Mörder Zeit, seine Geschichte mitzuteilen und lässt dem Publikum Raum in sich selbst nachzuspüren. Fast scheint es so, als würden Poes Figuren stellvertretend für uns handeln, weil die hämische Stimme ständig überhört wird, die auffordert: „Tu es!“ Auch der Mann in „Das schwatzende Herz“ entkommt dieser inneren Stimme nicht, der einen Mord plant, nur weil ihn das Auge
des Nachbarn ärgert.

  • Weitere Aufführungen finden am Samstag sowie am 18. und 19. März jeweils ab 20 Uhr statt.
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr