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Kino: „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“

Schulspaß für junge Kinofans

Mit  springt ein weiterer Film auf den Trend zur Schulkomödie auf.
Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) ist so klein, dass sie in Felix‘ Mäppchen passt. Foto: Sony Pictures

Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) ist so klein, dass sie in Felix‘ Mäppchen passt.

© Sony Pictures

Spätestens seit „Fack ju Göhte“ liegen Schulkomödien im deutschen Kino im Trend. „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ ist genau so, wie der Titel vermuten lässt – etwas flach und merkwürdig angestaubt. Der Film „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ war schließlich ein Erfolg in den späten 80ern. Zur Verteidigung: Die Zielgruppe ist eine völlig andere, eine deutlich jüngere.

Der elfjährige Felix (Oskar Keymer) kommt neu an die Schule und hat sich vorgenommen, diesmal alles richtig zu machen. Die von allen gehasste Schuldirektorin Frau Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) hat ihn aber von Tag eins an auf dem Kieker. Die Machtverhältnisse ändern sich erst, als er sie versehentlich auf die überschaubare Größe von 15 Zentimetern schrumpft.

Wie er das gemacht hat, weiß er nicht. Fortan muss der Junge nicht nur gemeinsam mit seiner Freundin Ella (Lina Hüesker) versuchen, die Lehrerin wieder auf Normalmaß zurechtzuvergrößern, sondern den fiesen Mario und dessen Vater (ein satirischer Lichtblick: Justus von Dohnányi) auch noch davon abhalten, aus der Bildungsanstalt eine Elite-Schule für Besserverdiener zu machen.

Dabei gerät die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Sabine Ludwig ein wenig altertümlich. Lerneffekt: Man schafft mehr, wenn man zusammenhält, und das Lernen soll Spaß machen. Die Idee war vielleicht rebellisch und neu in Zeiten von Frontalunterricht und Zeigestock. Ob das heute noch zur Lebenswirklichkeit von Schülern passt, sei dahingestellt. Doch so wirkt der Film ein wenig aus der Zeit gefallen.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Britta Schultejans

 

„Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,24 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Der Film ist lustig.“
Johannes Doss (12) aus Rosenthal

„Super witzig.“
Frank Barth (47) aus Lohra

„So ist Schule cool. Ich würde unsere Lehrer auch gerne mal schrumpfen.“
Lotte Blick (10) aus Marburg

„Auch für Eltern ein lustiger Film.“
Sarah Weitzel (31) aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Johannes Doss (Rosenthal), Frank Barth (Lohra), Cleo Ziegler (Homberg), Sarah Weitzel und Lotte Blick (beide Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

 

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