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Kinostart: „A Royal Night – Ein königliches Vergnügen“

Prinzessin Elizabeth geht aus

8. Mai 1945: Ganz Großbritannien feiert den Sieg über Nazi-Deutschland und das Ende des Zweiten Weltkrieges. Ganz Großbritannien? Nein.
Die Prinzessinnen Elizabeth (Sarah Gadon) und Margret (Bel Powley) haben das triste Palastleben satt. Foto: Concorde

Die Prinzessinnen Elizabeth (Sarah Gadon) und Margret (Bel Powley) haben das triste Palastleben satt.

© Concorde

Im Buckingham Palace kämpfen zwei Prinzessinnen für ihr Recht auf eine Party. Der Film „A Royal Night“ befasst sich mit der ersten Nacht in Freiheit für die Londoner nach Jahren der Kriegsangst – und der wohl letzten, wenn nicht einzigen, Nacht in Freiheit für Prinzessin Margaret und vor allem ihrer großen Schwester Elizabeth, der späteren Queen.

Dass die beiden damals 14 und 19 Jahre alten Prinzessinnen Margaret und Elizabeth den Palast verließen, um in dieser Nacht inmitten der Menschenmassen den Frieden in Europa zu feiern, ist bekannt. Was sich an diesem Abend zugetragen haben könnte, das zeigt Regisseur Julian Jarrold jetzt in seinem Film. Mit viel Sympathie und leisem Witz begleitet Jarrold die Prinzessinnen in die fremde Welt außerhalb der Palastmauern.

Bel Powley spielt Prinzessin Margaret zwar durchaus humorvoll, aber nie respektlos, und Sarah Gadon ist eine ebenso pflichtbewusste wie liebenswerte junge Elizabeth. Dafür hat sie auch ein – natürlich harmloses und von royaler Zurückhaltung geprägtes – kurzes Abenteuer mit einem jungen Mann aus der Arbeiterklasse (Jack Reynor), den sie sogar mitnimmt an den königlichen Frühstückstisch im Buckingham Palace.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater Kammer.

von Britta Schultejans

 

 „A Royal Night – Ein königliches Vergnügen“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,1 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Ein bezaubernder Film mit ein paar sehr lustigen unerwarteten Wendungen. Besonders der Soundtrack war großartig – ich hatte viel Spaß.“
Kathrin Bonacker (49) aus Marburg

„Charmante Filmidee, sehenswert umgesetzt. Sehr gelungen. Man glaubt, dass diese Geschichte sich tatsächlich so zugetragen haben könnte.“
Rainer Kern (44) aus Marburg

„Ganz amüsant. Solche Dinge können passieren.“
Ilona Horn aus Marburg

„Sehr kurzweilige Unterhaltung und fast könnte man glauben, dass es tatsächlich so war.“
Astrid Herwig (44) aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Kathrin Bonacker, Emöke Cserti, Rainer Kern, Christiane Kopp und Astrid Herwig (alle Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Everest 3-D (3,5)
9. A Royal Night (3,1)

 

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