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OP-Filmtest: „Phantastische Tierwesen“

Potter-Magie zurück auf Kinoleinwand

Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling hat den Potter-Kosmos um ein weiteres Kapitel erweitert. Sie versetzt die Zauberer, Hexen und Fabelwesen in das New York der 1920er. 560 OP-Vorpremierenbesucher waren hingerissen.
Jacob (Dan Fogler, von links), der Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) und Tina (Katherine Waterston) müssen geflohene Tierwesen wieder einfangen. Foto: Jaap Buitendijk / Warner Bros.

Jacob (Dan Fogler, von links), der Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) und Tina (Katherine Waterston) müssen geflohene Tierwesen wieder einfangen.

© Jaap Buitendijk / Warner Bros.

Marburg. New York im Jahr 1926. Eine Gruppe von Männern blickt ungläubig auf eine tiefe Furche, die im Kopfsteinpflaster einer Straße klafft.

Nur Momente zuvor hat sich dort eine unbändige Kraft unter der Erde ihren Weg gebahnt und die Pflastersteine wie Kies auseinander stieben lassen, Autos sind einfach umgekippt. „Das ist ein Tierwesen“, murmelt ­einer der Männer.

Die Szene stammt aus dem jüngsten Film von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Fünf Jahre nach dem letzten Potter-Film hat die 51-Jährige damit ihren magischen Kosmos erweitert.

Tiere sind nicht das einzige Problem

Im Mittelpunkt steht der kauzige Zauberer und Wissenschaftler Newt Scamander (Eddie Redmayne), der mit einem Koffer voller magischer Tiere aus England in die Metropole am Hudson River kommt. Dort leben Zauberer und Hexen anders als in Großbritannien in ständiger Furcht, entdeckt zu werden. Sektiererische Aufwiegler schüren die Angst vor ihnen.

Scamanders Koffer entpuppt sich als wundersamer Schutzraum für allerlei magische Tierarten, die er vorm Aussterben bewahren will. Durch ein Missgeschick entkommen aber einige der Wesen und sorgen für Durcheinander in der Welt der Nicht-Magier.

Scamander versucht sie mithilfe der klugen Magier-Beamtin Porpentina Goldstein (Katherine Waterston), deren koketter Schwester Queenie (Alison Sudol) und des etwas trotteligen Nicht-Zauberers Jacob Kowalski (Dan Fogler) wieder einzufangen.

Doch Scamanders drollige Tiere sind nicht das einzige Problem, das der Magische Kongress der USA hat. Ein sehr viel mächtigeres Wesen bedroht den Frieden zwischen Magiern und Nicht-Magiern.

Stimmiges Bild mit starken Charakteren

Der Film gerät düsterer als die Potter-Filme. Rowling-typisch geizt er nicht mit überraschenden Wendungen und unvollendeten Erzählsträngen, die nach einer Fortsetzung verlangen. Die Jagd des Helden-Quartetts, die zwischendurch auch zu Gejagten werden, ist spannend und mittels computeranimierter Flüge durch die Häuserschluchten Manhattans rasant – zuweilen etwas zu sehr. Manchmal ist im Wirbel von Trümmerteilen verwüsteter Gebäude kein klares Bild mehr zu erkennen.

Trotzdem gelingt es dem Film, ein stimmiges Bild mit starken Charakteren zu erzeugen, das Lust auf mehr macht. Der Film ist der Start einer fünfteiligen Serie, die Rowling angekündigt hat. Zauberlehrling Harry Potter spielt darin keine Rolle. Dafür sucht Regisseur David Yates nach einem Schauspieler, der den jungen Albus Dumbledore verkörpert.

Der spätere Leiter der Zauberschule Hogwarts ist in einen epischen Kampf mit dem Bösewicht Grindelwald verwickelt, für dessen Rolle Johnny Depp (53) gewonnen wurde. Depp hat im jüngsten Film einen Mini-Auftritt. Im nächsten, der im Paris des Jahres 1928 spielen soll, wird er eine dominierendere Rolle spielen.

Für Hauptdarsteller Eddie Redmayne geht mit der Filmreihe ein Traum in Erfüllung. Er hatte sich vergeblich um Rollen in den Potter-Filmen beworben. Die des Newt Scamander scheint ihm dafür wie auf den Leib geschneidert.

von Christoph Meyer

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,68 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Einfach grandios! Zauberhaft. Muss man gesehen haben. Macht glücklich.“
Frederike Dobelke (19) aus Marburg

„Wow. Das war ECHT ein richtig krasser Film.“
Alma Luise Plessle (14) aus Großseelheim

„Mega guter Film. Seit langem endlich mal ein Film, der wieder sehenswert war.“
Lea Blübaum (19) aus Cölbe

„Sprachlos.“
Mareike Böhm aus Marburg

„Der beste Film, den ich je gesehen habe.“
Florian Gerken (20) aus Marburg

„So und nicht anders. Besser hätte man den Film nicht machen können.“
Lisanne Maier aus Marburg

„Atemberaubend, bezaubernd, ein Film, der die Zuschauer an den Kinosessel fesselt.“
Jörg Schumertl aus Marburg

„J.K. Rowlings Fantasie ist so unglaublich.“
Nelle Kostial aus Stadtallendorf

„Schon ab der ersten Sekunde war man verzaubert und gefangen in der wundervollen Zauberwelt.“
Sira-Marie Käppele (19) aus Kirchhain

„Harry Potter vs. phantastische Tierwesen. Klarer Sieger: J.K. Rowling.“
Philipp Fellenberg (20) aus Stadtallendorf

„Sensationell, tolle Phantasie, sehr spannend.“
Steffen Kostial

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Maike Hille aus Stadtallendorf, Franziska Seipp aus Münchhausen, Isabell Gediga aus Weimar, Luis Zickfraf und Hannah Weller aus Marburg. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Phantastische Tierwesen . . .  (3,68)

 
 

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