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Kino: „Kung Fu Panda 3“

Po findet seinen richtigen Vater

Pandabären sitzen nur rum und fressen Bambus? Von wegen! In „Kung Fu Panda 3“ wird Po, der gefräßige Martial-Arts-Bär, vom Schüler zum Lehrer.
Stets hungrig: Kung-Fu-Bär Po lernt seinen Papa Li kennen und bricht mit ihm auf zu dem Dorf der Pandas. Foto: Twentieth Century Fox

Stets hungrig: Kung-Fu-Bär Po lernt seinen Papa Li kennen und bricht mit ihm auf zu dem Dorf der Pandas.

© Twentieth Century Fox

Fast fünf Jahre mussten Fans des Kung-Fu-Pandas Po auf den dritten Teil warten, jetzt kommt er endlich in die Kinos. Falls jemand den pummeligen Bären noch nicht kennt: Po wohnt in einem chinesischen Dorf.

Adoptiert von Mr. Ping, einem Gänserich mit Nudelsuppenküche, wächst er inmitten verschiedenster Tiere auf, nur nicht mit seinen Artgenossen.

Durch Zufall wird der unsportliche Po eines Tages zum Kung-Fu-Meister auserwählt und durch die Lehre bei Katzenbär Shifu zum legendären Drachenjäger ausgebildet. Dabei hat er auch die Kampfgruppe der 
Furiosen Fünf kennengelernt, bestehend aus Tigress, Crane, Monkey, Viper und Mantis.

Nur Po kann den gefährlichen Schurken stoppen

Im dritten Teil sind die beliebten Charaktere nun auch wieder mit von der Partie – und sollen diesmal von Pos Fähigkeiten lernen: denn einer Prophezeiung zufolge wird bald eine dunkle Bedrohung auftauchen.

Der Name des übernatürlichen Schurken: Kai, ein Yak aus der Geisterwelt. Seine Mission: jeden einzelnen Kung-Fu-Meister in China zu vernichten. Der Einzige, der ihn stoppen kann, ist Po.
Der traut sich den Schritt vom Schüler zum Lehrer und den Kampf gegen den gehörnten Gegenspieler allerdings nicht zu. Und dann wird auch noch das Geheimnis um seinen wahren Vater gelüftet.

Plötzlich steht sein leiblicher Panda-Papa vor ihm. Zwei Väter, ein Sohn? Für Po kein Problem. Der mindestens genauso nimmersatte Li erzählt seinem Nachwuchs von einem Ort, an dem die restlichen Pandas leben. Das idyllische Dorf liegt abgelegen in den Bergen, wo die tollpatschigen Pandas in Ruhe leben. Dort lernt Po das richtige Pandaleben und sein wahres Ich erst richtig kennen.

Zwischen all den neuen Entdeckungen muss der Panda sich aber auch auf den bevorstehenden Kampf vorbereiten – erst recht als er erfährt, dass Kai mit seiner Armee schon fast vor den Toren steht. Schnell trommelt Po seine Artgenossen zusammen und bildet die gemütlichen, unerfahrenen Pandas zu mutigen Kämpfern aus.

Hübsch animiert mit rasanten 3-D-Effekten

Auch im dritten Teil können sich die Synchronsprecher wieder hören lassen. Hape Kerkeling leiht dem gutherzigen Po erneut seine Stimme, außer ihm sind Bettina Zimmermann, Ralf Schmitz und Cosma Shiva Hagen dabei. Im englischen Original sprechen unter anderem Jack Black, Kate Hudson und Angelina Jolie.

Auch wenn dieses Werk nun nicht ganz mit dem Witz der ersten „Kung-Fu-Panda“-Filme mithalten kann und die Moral seiner manchmal etwas kitschigen Geschichte vielleicht zu sehr mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, so ist das dritte Abenteuer wieder einmal hübsch animiert.

Vor allem die rasanten 3-D-Effekte in der Geisterwelt können die kleinen Fans beeindrucken, auch die Kampfszenen werden sicher für Staunen sorgen. Und schließlich können selbst Eltern den unbeholfenen und mutigen Panda in ihr Herz schließen – wenn das nicht schon in den ersten beiden Teilen passiert ist.

  • Der Film läuft in der 2-D- und 3-D-Fassung im Cineplex.

von Jan-Nikolas Picker

 

Kung Fu Panda 3 erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,54 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Super cool.“
Greta Katebini (8) aus Marburg

„War klasse.“
Stephan Millbrand (40) aus Marburg

„Ein richtig guter Film für alle. Unbedingt reingehen.“
Jörg Rinke aus Marburg

„Gute 3-D-Effekte. Hat Spaß gemacht.“
Stefanie Tatzel (39) aus Kirchhain

„Auch für Erwachsene lustig und interessant.“
Manuel Kaiser (34) aus Bad Endbach

„Der Film war lustig, cool, super und spannend.“
Benyamin Harchi (11) aus Marburg

„Voll zum Lachen.“
Max Klatte (8) aus Weimar

„Für Klein und Groß ein super Filmspaß.“
Franziska Lehmisch aus Kirchhain

„Schöner Film, aber die Ersten waren besser.“
Frida Wirth (11) aus Sindersfeld

„Erkenne dich selbst und sei du selbst. Tolle Botschaft.“
Gudrun Wienke aus Marburg

„Coole Bilder, nur leider leidet die Story etwas darunter.“
Frank Heer aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Leonard Fink aus Marburg, Tim Zühlke aus Marburg, Frida Wirth aus Sindersfeld, Nick Brand aus Stadtallendorf und Ferdinand Karl Heyse aus Marburg. Die Karten werden zugeschickt.

OP-Kinderfilm-Hitparade:
1. Die Wilden Kerle 6 (3,74)
4. Kung Fu Panda 3 (3,54)

 

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