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Kinostart: „Zen for nothing“

Plädoyer für Entschleunigung und innere Einkehr

Tief in den Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen Kloster Antaiji. Eine junge Frau aus der Schweiz macht sich auf den Weg, um von Herbst bis Frühjahr in das Abenteuer klösterlichen Lebens einzutauchen.
Auch die Arbeit auf den Reisfeldern gehörte zu den Aufgaben von Sabine Timoteo. Foto: Zorrofilm

Auch die Arbeit auf den Reisfeldern gehörte zu den Aufgaben von Sabine Timoteo.

© Zorrofilm

„Zen for nothing“ ist eine Auseinandersetzung mit der Philosophie des japanischen Zen-Meisters Kodo Sawaki und den Überraschungen des Alltags.

Wie wohl die allermeisten Zuschauer des Films, war auch Sabine Timoteo noch nie zuvor in einem japanischen Zen-Kloster. Man erlebt sie, wie sie müde nach langer Flugreise in einem japanischen Reisebus sitzt.

Vor dem Fenster ziehen die endlosen Industrielandschaften an der Küste von Osaka und Kobe 
vorbei, bald darauf in einem Bummelzug die schroffe und wilde Landschaft der dünn besiedelten Westküste Japans. Ihren Rucksack geschultert, lässt sie die letzten herbstlichen Reisfelder hinter sich. Mitten im wilden Wald führt der Weg schließlich zu einer langen Steintreppe an deren Ende sie im Kloster Antaiji ankommt.

Nach der Begrüßung beginnt der Lernprozess der jahrhundertealten Klosterregeln: Wie verbeugt man sich, wie sitzt man in der Meditationshalle auf dem Kissen. Wie sind beim schweigend eingenommenen Essen die einzelnen Bewegungen mit den Essstäbchen in Verbindung mit den drei schwarz lackierten Holzschalen auszuführen, wie verhält man sich beim Kochen und Putzen, der Körperpflege, auf der Toilette und während der Arbeit auf den Feldern.

Die Schweizerin lebt ein halbes Jahr im Kloster, um zu lernen, begleitet von der Kamera ihres Regisseurs Werner Penzel. Im Alltag von Antaiji ist niemand auf den Nutzen von Handlungen und schon gar nicht auf den Anforderungskatalog der Leistungsgesellschaft fixiert. Ein Plädoyer für Entschleunigung und innere Einkehr.

 

 Zen for nothing erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 2,75 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Wunderschöne meditative Aufnahmen. Ein entschleunigender Film, der zum filmischen Meditieren einlädt.“
Sabine Blaha-Zitterbarth aus Marburg

„Sehr eindrucksvolle Bilder und Stimmungen.“
Ulrike Abel aus Marburg

„Zu sehr schwankend zwischen Dokumentation und Erlebnisbericht.“
Walter Zitterbarth aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Miriam 
Andrä-Welker, Inge Ambach, Ronny Hieß, Harald Kahnwald und Bernd Albert. Die 
Karten werden zugeschickt.

 

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