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OP-Filmtest: „Bad Moms“

Mütter sagen Perfektion den Kampf an

Drei völlig überforderte, von den Männern im Stich gelassene Mütter machen sich in einem Befreiungsschlag daran, es allen 
vermeintlich perfekten Müttern mal so richtig zu zeigen.
Kiki (Kristen Bell, von links), Amy (Mila Kunis) und Carla (Kathryn Hahn) haben genug vom Perfektionszwang. Sie beschließen ab sofort „Bad Moms“ zu sein. Foto: Tobis

Kiki (Kristen Bell, von links), Amy (Mila Kunis) und Carla (Kathryn Hahn) haben genug vom Perfektionszwang. Sie beschließen ab sofort „Bad Moms“ zu sein.

© Tobis

Marburg. Amys (Mila Kunis) Tagesablauf, von den Machern in einer rasanten Sequenz montiert, macht einen ganz schwindlig – selbst im Kinosessel.

Alles läuft schief an diesem Horror-Tag: Nicht nur, dass die hübsche 32-Jährige, die in einer vermeintlich arbeitnehmerfreundlichen Kaffee-Firma vor sich hin schuftet, sich mit ihren Kindern und einem maladen Hund herumschlagen muss. Sie erscheint zu spät zu einem Meeting und sieht sich genötigt, sich von ihrem nichtsnutzigen Mann zu trennen, nachdem sie diesen beim Online-Sex erwischt hat.

Doch damit nicht genug: Am Nachmittag muss sich die bereits völlig erledigte Amy auch noch von der Übermutter schlechthin, 
der impertinenten Gwendolyn (Christina Applegate aus „Eine schreckliche nette Familie“) beim Elterntreff belehren lassen.


Vor den versammelten Müttern verkündet Amy schließlich, dass es ihr nun reicht, sie genug habe von der falschen Fassade der ach so perfekten Mutter. Den Tag beendet sie in einer Bar, wo sie sich mit Leidensgenossinnen Kiki (Kristen Bell) und Carla (Kathryn Hahn) besäuft und verbündet: Ab sofort verstehen sich die drei als „Bad Moms“, und sowohl deren Männer als auch Kinder können sich auf was gefasst machen.

Den Machern Jon Lucas und Scott Moore („Hangover“) gelingt ein satirischer Blick auf einige Besonderheiten zeitgenössischer Elternschaft: von überfürsorglichen Helikopter-Eltern 
bis zu ewig gestressten, weil schon im Schulalter auf Karriere gepolten Kids. „Bad Moms“ atmet den anarchischen Geist von „Brautalarm“, ist jedoch weniger vulgär und grobschlächtig. Wer „Hangover“ mochte und „Brautalarm“, kommt hier sicher auf seine Kosten.

So ist „Bad Moms“ ein unterhaltsamer, meist sehr amüsanter sowie – vielleicht ist das die größte Leistung des Films – bei allem Humor und Getöse auch immer wieder bewegender Film. Und das bis in den unbedingt sehenswerten Abspann hinein.

  • Der Film startet im Cineplex.

von Matthias von Viereck

 Bad Moms erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,19 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Sehr witziger Film. Nimmt Druck von nicht perfekten Müttern. Ist aber sehr amerikanisch.“
Josephine Robinson (19) aus Marburg

„Witzig, schrill, laut. Die Hauptdarstellerinnen überzeugen. Man geht mit guter Laune nach Hause.“
Gabriele Winderoll aus Marburg

„Super lustig und doch tiefgründig – ein Muss für alle Mütter.“
Birgit Usinger aus Marburg

„Witzig. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht.“
Monika Fischer aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Lisa Marie Krug, Elena Thieme, Monika Fischer, Astrid Meier und Marion Soltwitsch (alle Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Mahana – eine Maori-Saga (3,56)
2. SMS für Dich (3,49)
5. Bad Moms (3,19)

 
 

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