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Preußenreihe

„Marburg, ein kulturelles Fundament der Republik“

Krankheitsbedingt gab es am Sonntagmorgen eine Planänderung zur Eröffnung der großen Preußenreihe. Der Auftakt war dennoch gelungen.

Hans Pleschinski war zu Gast bei Literatur um 11.

© Bader

Marburg. Dass an einem Sonntagmorgen eine Lesung so gut besucht sein kann, erstaunte Hans Pleschinski. Bereits vor zwei Jahren war er in Marburg zu Gast und lernte dabei das hiesige Publikum zu schätzen. „Marburg gehört zum kulturellen Fundament der Republik“ so das Lob des Schriftstellers.

In seinem Vortrag ging es um Briefe – genauer: um den Briefwechsel zwischen Friedrich dem Großen und Voltaire. Einen Brief zu schreiben ist heute im Zeitalter von E-Mails und SMS etwas ganz Besonderes. Voltaire schrieb zu seinen besten Zeiten zwölf Briefe pro Tag und hatte sechs Sekretäre.

Der Briefwechsel zwischen ihm und Friedrich dem Großen erstreckt sich über fast ein halbes Jahrhundert. Er erlaubt einen privaten Blick in das Leben Friedrich des Großen, aber auch in die damalige Zeit. Mitunter werden hochphilosophische Fragen aufgeworfen wie „Was ist Ruhm?“

von Mareike Bader

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.


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