Irma Dopatka (von links), Frederike Konitz, Sandra Rabung, Hilde Rektorschek, Ralf Laumer, Lia Bergmann und Felicitas Böhm packen Buchgeschenke für Bedarfsgemeinschaften ein.
Marburg. Das Projekt „Kultur für alle“ wurde vom Beirat des Bündnisses als „vorbildlich“ eingestuft und mit einem Preis in Höhe von 4.000 Euro geehrt. Dies teilte das Bündnis der Vorsitzenden des Marburger Vereins, Hilde Rektorschek, mit. Sie hatte das Projekt für den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“ eingereicht. Die Preisträger des Wettbewerb sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres in einer öffentlichen Veranstaltung gewürdigt werden.
Die im Februar dieses Jahres gegründete Kulturloge Marburg ist der erste Verein dieser Art in Deutschland. Wie Hilde Rektorschek erklärte, sind zurzeit bundesweit rund 20 Kulturlogen nach dem Marburger Vorbild in Gründung.
„Kultur gehört genau wie Essen und Trinken zum Leben“, sagte die Marburgerin. So will der Verein Menschen mit wenig Geld den kostenlosen Besuch von kulturellen Veranstaltungen ermöglichen.
Mittlerweile hat die Kulturloge 35 Partner in der heimischen Kulturszene gewonnen, die Karten für Kulturveranstaltungen stiften. Seit der Gründung wurden nach Auskunft der Vereinsvorsitzenden 1.450 Karten für Kulturveranstaltungen vermittelt.
von Uwe Badouin
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