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„König David“ 
als Koproduktion

Symphonischer Psalm in der Pfarrkirche „König David“ 
als Koproduktion

In seinem Jubiläumsjahr präsentiert der Marburger Bachchor gemeinsam mit dem Hessischen Landestheater Marburg und der Camerata Mittelhessen den symphonischen Psalm „König David“.

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Der Marburger Bachchor tritt in der Lutherischen Pfarrkirche auf.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Als halbkonzertante, durch Licht, Sprache und Tanz begleitete Inszenierung zeigen am 8., 9. und 10. April die drei Kooperationspartner „König David“ in der historischen Kulisse der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien.

Arthur Honeggers 1921 uraufgeführter „symphonischer Psalm“ in drei Teilen basiert auf dem gleichnamigen Drama des Schweizer Theaterautors René Morax, in freier Übertragung von Hans Reinhart.

Erzählt wird die Geschichte König Davids, beginnend mit seiner Kindheit als Hirtenjunge und seinem berühmten Kampf gegen Goliath. Schnell steigt der junge Mann zum erfolgreichsten und beliebtesten Hauptmann in König Sauls Gefolge auf. Doch Davids Ruhm zieht auch Sauls Eifersucht auf sich.

Vielseitiges Chorwerk zum Jubiläum

Erst nach dessen Tod wird David zum König gesalbt. Gottbegnadet, ist er doch kein vorbildlicher Herrscher und zeigt immer wieder menschliche Schwächen. Im Alter wird er der weise König, der schließlich im rechten Moment seine Macht an seinen Sohn Salomon abgibt.

Dieses in seiner Vielseitigkeit und Fülle immer wieder überraschende Chorwerk wird gesungen vom Marburger Bachchor, der in diesem Jahr unter der Leitung von Nicolo Sokoli 
sein 50-jähriges Bestehen feiert. Die musikalische Begleitung übernimmt die Camerata Mittelhessen, die aus ausgewählten Instrumentalisten der Musikschule Marburg besteht.

Von den fest in der Barockmusik verankerten kontrapunktischen Techniken der kantatenhaften Sätze bis hin zu den wilden und spannungsgeladenen Dissonanzen der „Beschwörungsszene“ bietet „König David“ ein herausforderndes, facettenreiches und emotionales musikalisches Erlebnis.

Intendant Matthias Faltz setzt Geschichte in Szene

Matthias Faltz, Intendant des Hessischen Landestheaters Marburg, übernimmt die szenische Einrichtung des Werks. Sprecher ist der Landestheater-
Schauspieler Thomas Huth, Ekaterina Khmara ist für Choreografie und Tanz verantwortlich. Der international renommierte Licht- und Videodesigner Matt Finke verantwortet die Lichtgestaltung.

Solisten der Aufführung sind Marina Herrmann (Sopran), Anne Bierwirth (Alt) und Daniel Sans (Tenor).

Die Premiere beginnt am Freitag, 8. April, um 20 Uhr. Weitere Aufführungen gibt es am 9. und 10.  April, ebenfalls ab 20 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse in der Galeria Classica, Frankfurter Straße 59, 06421/25608, kasse@theater-marburg.de oder beim Marburger Bachchor unter karten@marburger-bachchor.de .

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