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Kinderspaß mit putzigen Quälgeistern

Kinostart: „Alvin und die Chipmunks – Road Chip“ Kinderspaß mit putzigen Quälgeistern

Zwischen Kinderlachen und Tinnitus: Alvin und seine beiden Chipmunk-Gefährten kommen wieder auf die Leinwand. Ihre Mission in „Road Chip“ ist es, eine vermeintliche Verlobung zu verhindern. Koste es, was es wolle.

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um Waisenjungen

Volle Hörnchenkraft voraus: Theodore (von links), Simon und Alvin bestreiten mit „Road Chip“ ihr viertes Kinoabenteuer.

Quelle: 20th Century Fox

Seit 2011 wurden sie nicht mehr auf der Kinoleinwand gesehen, es ist ruhig um sie geworden.

Wenn in den Kinos nun die Vorhänge aufgehen und Alvin, Simon und Theodore wieder zu quietschen und singen beginnen, ist es mit der Wehmut schnell vorbei – zumindest bei den Eltern. Die drei Streifenhörnchen stürzen sich nämlich in ihr viertes Abenteuer: „Alvin und die Chipmunks – Road Chip“. Kinder werden daran ihre Freude haben, der Film reiht sich nahtlos an seine drei Vorgänger an.

Im Zusammenspiel mit echten Schauspielern und den drei animierten Nagern geht es, mal wieder, um ihren Ziehvater Dave
 Seville. Er hat sich in Samantha verliebt. Alvin und Co. vermuten eine bevorstehende Verlobung, als die beiden nach Miami reisen. Eigentlich kein Problem – wäre da nicht Samanthas unausstehlicher Sohn Miles, dem keine Schikane zu viel ist.

Auf keinen Fall möchten die Streifenhörnchen mit so jemandem verwandt sein – und eigentlich möchten sie Dave auch nicht teilen. Also heißt es: heimlich hinterher in Richtung Miami, bevor es zu spät ist. Doch das ist als Streifenhörnchen gar nicht so einfach.

Idee für Chipmunks stammt aus dem 50ern

Alvin, der Tollpatsch und Chaos-Anführer, Simon der Intellektuelle und Theodore das Pummelchen wären allerdings nicht die bekannten drei Chipmunks, wenn sie nicht auch hier jedes noch so schwere Hindernis meistern würden.

Dabei singen die vierbeinigen Musiker auch gern in gewohnter Pieps-Manier so oft wie möglich ein Lied. Das sind für einige Zuschauer schon Strapazen genug. Nun aber stimmen die drei Hörnchen-Mädels, die „Chippetes“, immer wieder mit ein. Ein Alptraum-Sextett für jeden Tinnitusgeplagten.

Die ursprüngliche Idee für die Musikgruppe der Streifenhörnchen ist übrigens schon über 50 Jahre alt. 1958 hatte US-Musiker Ross Bagdasarian die Figuren Alvin, Simon und Theodore ins Leben gerufen, für deren piepsigen Gesang die menschlichen Stimmen einfach schneller abgespielt werden. Etliche Cartoons wurden seitdem erfolgreich produziert, 2007 kam der erste von nun vier animierten Filmen mit Schauspielern in die Kinos – und Alvin und Co. wurden mal wieder zu Stars.

Die Chaoten-Truppe hat auch in diesem Teil einigen Schabernack in petto, der ab und an für Lacher gut ist. Die eigentliche Geschichte trumpft nicht mit viel Tiefsinn auf, doch das erwartet die Zielgruppe kleiner Streifenhörnchen-Fans auch nicht. So nervig die laute Musik und die quietschenden Stimmen für jeden Älteren auch sein mögen, Kinder erfreuen sich an den Neuauflagen bekannter Pop-Songs und den frechen, aber liebenswerten Streifenhörnchen.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Jan-Nikolas Picker

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