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Junge tschechische Regisseurin verwirklicht Jahresprojekt

Theater GegenStand Junge tschechische Regisseurin verwirklicht Jahresprojekt

Das Theater GegenStand feiert am Freitag die Premiere der „Drei Schwestern“ von A. P. Tschechow auf der Bühne der ­Waggonhalle.

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„Die drei Schwestern“ sei eine Parabel unserer Gesellschaft, so Regisseurin Hana Mgdonová.

Quelle: Carmela Garcia Gonzáles

Marburg. Die junge tschechische Regisseurin Hana Magdonová erarbeitet mit 10 Schauspielern unterschiedlichstem Alters Tschechows Komödie. Hana Magdonová macht zurzeit ihren Europäischen Freiwilligendienst bei Theater GegenStand und hat sich für ihr Jahresprojekt das Stück „Drei Schwestern“ entschieden.

Zuerst fiel ihr es schwer, ein Stück auf die Bühne zu bringen, das nicht in ihrer Muttersprache gespielt wird sondern auf Deutsch, sagt sie. Weil aber Theater immer eine emotionale Arbeit ist, haben die Schauspieler und sie schnell ­eine gemeinsame Basis und Sprache gefunden.

Viel befindet sich nicht auf Hana Magdonovás Bühne, ein unangetasteter Flügel, ein Bücherregal, das eingehüllt ist und ein Fernseher, dem schon lange keine Beachtung mehr geschenkt wurde. Lediglich Stühle finden Verwendung. Für Hana Magdonová stellt dieses Stück eine Parabel unserer Gesellschaft dar. Wir haben seit Kindertagen verlernt, anzupacken, unser Leben nachhaltig zu verändern und die Schmiede unseres eigenen Glückes zu sein.

Ganz nach Tschechow kommt das Stück am Freitag ab 20 Uhr auf die Bühne. Dieser schrieb einst: „Schaut euch an, seht doch, wie schlecht und langweilig ihr euer Leben führt“. Weitere Aufführungen sind am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr in der Waggonhalle.

von Abhinav Sawhney

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