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OP-Filmtest:

Joker trifft auf rosa Plüschpferd

Ein Team aus Schwer­verbrechern soll es richten: In „Suicide Squad“ schickt der amerikanische Geheimdienst ein Himmelfahrtskommando in den Kampf gegen das übermächtige Böse.
In „Suicide Squad“ kämpfen die schlimmsten Schurken der USA für den US-Geheimdienst gegen Fabelwesen mit überirdischen Kräften. Foto: Clau Enos / Warner Bros.

In „Suicide Squad“ kämpfen die schlimmsten Schurken der USA für den US-Geheimdienst gegen Fabelwesen mit überirdischen Kräften.

© Clau Enos / Warner Bros.

Bereits vor dem Kinostart des Films „Suicide Squad“ gab es jede Menge Wirbel. Im vergangenen Jahr schaffte es Oscar-Preisträger Jared ­Leto während der Dreharbeiten wegen seiner grün-gefärbten Haare für die Rolle des Jokers in die Schlagzeilen.

Bevor der Film Anfang dieses Monats dann in die US-Kinos kam, zerrissen einige Kritiker ihn als zu flach. Aus Ärger darüber startete ein Fan gar eine Online-Petition gegen Filmkritiken.
Das Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“ berichtete unter Berufung auf Insider unter anderem, Warner Bros. Pictures habe sich in die Dreharbeiten eingemischt, die ursprüngliche Version von David Ayer sei den Verantwortlichen zu düster gewesen.

Nun müsse der Film mindestens 800 Millionen US-Dollar einspielen, um als Gewinn verbucht zu werden. Die deutschen Fans der DC-Comic-Reihe oder schlicht von Comicverfilmungen können sich jetzt einen eigenen Eindruck machen – „Suicide Squad“ (Selbstmordkommando) startet als 2D- und 3D-Version.

Popcornkino ohne Tiefgang

Die Geschichte ist tatsächlich recht schnell erzählt: Zwei Fabelwesen mit überirdischen Kräften und einer Armee schleimiger Soldaten wollen die Welt zerstören. Als einzige Gegenwehr sieht eine Geheimagentin einen Trupp aus den gefährlichsten derzeit einsitzenden Kriminellen. Darunter sind der Superschütze Deadshot (Will Smith), die völlig wahnsinnige Harley Quinn (Margot Robbie), ausgestattet mit einem Baseballschläger, sowie ein Pyromane, ein Messerkünstler und eine wuchtige Ungestalt mit Bärenstärke. In mehreren Kampfszenen können die Verbrecher ihre jeweiligen Talente ausspielen. Und weil in diesem Film die Bösen die Guten sind, gewinnen sie am Ende natürlich.

Angeführt werden sie von Colonel Rick Flag (Joel Kinnaman), der das Leben der kaum zu bändigen Superschurken dank injizierter Sprengstoffkapseln per Klick aufs Smartphone auslöschen kann. Dadurch entwickelt sich ein anfangs kaum vorstellbarer Zusammenhalt: „Wenn er stirbt, sterben wir auch“, stellt Deadshot fest. Einzig der immer mal wieder auftauchende Joker vermag mit irrem Blick und auf der Hand tätowiertem Grinsemund, den er wahlweise sich oder anderen ins Gesicht schiebt, dem Film groteske Züge zu verleihen.

Tiefgründig ist das nicht wirklich, aber als Popcornkino taugt die Produktion durchaus. Ayer­ schrieb und inszenierte das Himmelfahrtskommando nach den Figuren aus den US-amerikanischen DC-Comics, die der Verlag seit Ende der 1980er-­Jahre veröffentlicht.

Fans sollten vor allem auf die Details achten. So spielt Ayer mit Licht und Farben. Die blasse Harley Quinn leuchtet förmlich in der Weltuntergangsdüsterheit. Auch bleibt sie ihrer Farbcombo Blau-Rot nicht nur bei Outfit und Haarspitzen treu, sie exerziert den Spleen sogar noch bis zur Cocktailauswahl durch. Im Soundtrack tauchen an den passenden Stellen etwa „Bohemian Rhapsody“ und Eminems „Without me“ auf. Und wer hätte gedacht, dass ein rosa Plüschpferd in einem Kampf der Elemente ums Ende der Welt eine entscheidende Rolle spielt?

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Marco Krefting

 

 Suicide Squad erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,11 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Super Film. Spannend, lustig – Klasse.“
Karoline Kühne (19) aus Marburg

„Knallbunt, knallverrückt – super Popcornkino.“
Benjamin Lösch (28) aus Dautphetal

„Es gab viele bunte Menschen – wie in einer Smarties-Packung.“
Johannes Baumgartl (20) aus Kirchhain

„Abgedrehtes Superhelden-Chaos.“
Christian Freiling (27) aus Friedensdorf

„Mir fehlen die Worte – einfach genial.“
Lara Janßen (18) aus Kirchhain

„Bei der Produktion wäre ich gerne dabei gewesen. Sah nach einer Menge Spaß aus.“
Elisabeth Paul aus Stadtallendorf

„Schräge Effekte, gute Schauspieler, Story okay. Insgesamt ein Muss für Fans, sehenswert für alle anderen.“
Michael Heilmann (20) aus Stadtallendorf

„Gut, aber es gibt Luft nach oben.“
Zeynep Kaya (29) aus Kirchhain

„Der Anfang war super, hinten raus ein wenig zu viel Helden-Power. Soundtrack top.“
Daniel Hakelberg (25) aus Dautphetal

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Julia La Pierre aus Marburg, Lara Janßen aus Kirchhain, Cedrik Schmidt aus Cölbe, Michelle Wagner aus Neustadt und Sarah Freiling aus Dautphetal. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Deadpool (3,65)
2. Ein ganzes halbes Jahr (3,65)
3. Carol (3,62)
4. Conjuring 2 (3,6)
5. Star Wars – Erwachen der Macht (3,58)
6. The Danish Girl (3,57)
37. Suicide Squad (3,11)

 

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