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OP-Filmtest: „Independence Day: Wiederkehr“

Größer ist nicht immer besser

Die Aliens geben keine Ruhe: 20 Jahre nach „Independence Day“ setzen sie zu einer neuen Invasion auf der Erde an.
Roland Emmerich mag es groß in seinen Katastrophenfilmen. In seinem neuen Werk legen Aliens London spektakulär in Schutt und Asche. Foto: 20th Century Fox

Roland Emmerich mag es groß in seinen Katastrophenfilmen. In seinem neuen Werk legen Aliens London spektakulär in Schutt und Asche.

© 20th Century Fox

20 Jahre Warten hat sich – zumindest optisch – gelohnt. In „Independence Day: Wiederkehr“ legen Roland Emmerich und die Aliens mächtig zu. Das Mutterschiff, mit dem die Außerirdischen die Erde platt machen wollen, hat gigantische Ausmaße. Mit fast 5000 Kilometern Spannbreite legt sich sein dunkler Schatten über den ganzen Atlantik. Der deutsche Hollywood-Regisseur mag es gewaltig, doch größer ist nicht immer besser.

In „Independence Day“ kleckerte er 1996 mit kleineren Raumschiffen und weniger ausgefeilten Spezialeffekten. Es war geradezu eine Low-Budget-Produktion, doch die erste Invasion der Aliens übertraf damals sogar den Traumstart von Steven Spielbergs „Jurassic Park“.

In der Fortsetzung „Independence Day: Wiederkehr“ ist die Welt nun für eine noch größere Invasion gerüstet. Politische Utopie: Nationale Grenzen sind abgeschafft, der Mond hat Außenposten, ein riesiges Verteidigungssystem soll die Erde schützen.

Noch mehr Action und Effekte

Glücklicherweise ist noch ein Teil der alten Heldentruppe an Bord. Der Tüftler David Levinson (Jeff Goldblum) ist zum Leiter der Erdsicherheit aufgestiegen. Bill Pullman, der 1996 als US-Präsident Thomas Whitmore zum Kampf bläst, geht inzwischen am Stock. Will Smith wollte in der Fortsetzung lieber nicht mitspielen.

Das schräge Trio Goldblum, Smith und Pullman war das liebenswerte Herzstück des Originalfilms. Diese Lücke füllt Emmerich nun mit noch mehr Action, Effekten und neuen Charakteren, von denen aber keiner richtig zum Zuge kommt: Weder Jessie Usher, noch Liam Hemsworth (26) als Kampfpilot oder die Französin Charlotte Gainsbourg als Alien-Forscherin.

Nach 120 Minuten Action mit gigantischen Explosionen, Flutwellen, schleimigen Aliens und apokalyptischer Zerstörung ist von der Welt aber noch so viel übrig, dass es sogar für „Independence Day 3“ reichen würde. Das bleibt nun abzuwarten. In den USA konnte die Fortsetzung bei überwiegend schlechten Kritiken mit dem Kassenhit von 1996 nicht mithalten. Vielleicht muss sich Emmerich noch einmal 20 Jahre Zeit lassen.

von Barbara Munker

 

Independence Day: Wiederkehr erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,19 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:
„Ein zweiter Teil der Extraklasse. Superspannend mit viel Action. Eine würdige Fortsetzung.“
Steffen Kostial (49) aus Stadtallendorf

„Nichts Neues. Langweilig, selbst die Effekte nicht auf neuestem Stand.“
Maximilian Böhm aus Cölbe

„Roland Emmerich – Meister der Zerstörung.“
Oliver Will aus Kirchhain

„Weiter solche Kracher.“
Elisabeth Seibel (57) aus Kirchhain

„Lange nicht so gut wie der 1. Teil, aber immer noch sehenswert.“
Thomas Pietschmann (45) aus Kirchhain

„Zu viel, zu groß, zu wenig Witz.“
Katja Kleintges (36) aus Kirtorf

„Cooler Film, cooler Sound.“
Anke Thierbach aus Kirchhain

„Wieder einmal eine gigantische Zerstörungsorgie.“
Michael Pöltl aus Kirchhain

„Irgendwie hatte man das Gefühl, das etwas fehlt. Trotzdem sehr sehenswert.“
Anna-Maria Kirchner (27) aus Marburg.

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Marc Bozius 
 aus Mardorf, Thomas Pietschmann aus Kirchhain, Michael Pöltl aus Kirchhain, Melina Bonnard aus Stadtallendorf und Philipp Fellenberg aus Stadtallendorf. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Deadpool (3,65)
2. Ein ganzes halbes Jahr (3,65)
3. Carol (3,62)
4. Conjuring 2 (3,6)
5. Star Wars – Erwachen der Macht (3,58)
29. Independence Day: Wiederkehr (3,19)

 

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