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Frankfurter Buchmesse

Deutscher Buchmarkt weiter im Umbruch

An nüchternen Zahlen lässt sich ablesen, wie der Wandel im deutschen Buchmarkt voranschreitet. Die Zahl der Erstauflagen ist im vergangenen Jahr um zehn Prozent gesunken.
Das Wachstum bei den E-Books stagniert. Foto: Arne Dedert

Das Wachstum bei den E-Books stagniert.

© Arne Dedert

Aber es gibt Hoffnung für die klassischen Buchhändler. Zugleich ist der Hype ums E-Book erstmal vorbei. So sieht es vor der weltweiten Leitmesse in Frankfurt auf dem deutschen Buchmarkt aus. Dieser gilt nach den USA als zweitgrößter der Welt.

  • Der Umsatz ist 2014 um mehr als zwei Prozent auf 9,32 Milliarden Euro geschrumpft. Die Branche machte dafür fehlende Mega-Seller wie „Fifty Shades of Grey“ verantwortlich.
  • Der schon totgesagte klassische Buchhandel (noch knapp 50 Prozent des gesamten Umsatzes) erlebt ein kleines Comeback. Die Sortimenter mussten 2014 zwar auch mit einem Erlösrückgang leben. Doch beim erfolgsverwöhnten Internet-Handel war das Minus noch größer. Übers Internet wird inzwischen rund jedes sechste Buch verkauft.
  • Es gibt noch etwa 6000 Buchhandlungen bundesweit – deren Zahl schrumpft weiter, und die Großen dominieren. Auf zehn Prozent entfallen etwa zwei Drittel der Umsätze. Die meisten Buchläden gibt es pro Einwohner in Heidelberg, Göttingen und Kiel.
  • Elektronische Bücher finden im Publikumsmarkt in Deutschland immer mehr Käufer – im ersten Halbjahr 2015 betrug der Anteil am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) 5,6 Prozent. Dennoch ist dies weiter bescheiden. Auch die Wachstumsdynamik stagniert.
  • Leser sind zu fast 60 Prozent Frauen. Dies gilt für gedruckte Bücher wie digitale Bücher. Überraschenderweise ist unter E-Book-Käufern der Anteil der jungen Leute von 20 bis 39 Jahren rückläufig. Diese Gruppe habe kein Geld für spezielle Lesegeräte, erklärt sich das die Buchbranche.
  • Vorne steht unangefochten die erzählende Literatur (Belletristik) mit Romanen und Krimis oder Fantasy. Fast jedes dritte Buch (32,4 Prozent) gehört zu dieser Gattung.
  • Immer weniger Titel werden gedruckt: Im vergangenen Jahr waren es bei den Erstauflagen der Verlage nur noch knapp 74.000 – zehn Prozent weniger als 2013.

von Thomas Maier


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