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OP-Filmtest: „Warcraft: The Beginning“

Aus Computerspiel wird Kinospektakel

Weg vom Computerbildschirm, rein ins Kino: Der Spiele-Klassiker „World 
of Warcraft“ kommt 
auf die große Leinwand. 
Ein Spektakel in 3D.
Im Vergleich zu diesen Orks sahen die schmuddeligen Orks aus der „Herr der Ringe“-Trilogie geradezu harmlos aus. Foto: Legendary Pictures / Universal

Im Vergleich zu diesen Orks sahen die schmuddeligen Orks aus der „Herr der Ringe“-Trilogie geradezu harmlos aus.

© Legendary Pictures / Universal

Marburg. „World of Warcraft“ ist über die Jahre zu einer Art Synonym geworden für die Welt, in die sich vorzugsweise männliche Teenager zurückziehen, um stundenlang zu kämpfen – natürlich nur virtuell. Jetzt werden die Fans des Spiels ihre heimischen Sessel gegen die im Kino tauschen müssen.

Schon 2006, zwei Jahre, nachdem das Online-Rollenspiel auf den Markt kam, sicherte Legendary Pictures sich die Filmrechte. 2016 ist es jetzt so weit: „Warcraft: The Beginning“ heißt das riesige Spektakel in 3D, das David Bowies Sohn Duncan Jones als Regisseur auf die große Leinwand bringt. Das, was Fans des Online-Rollenspiels schon zwölf Jahre lang beschäftigt, packt Jones, der auch am Drehbuch mitgeschrieben hat, in zwei Stunden – und die haben es in sich.

Die große Gefahr aus der Dunkelheit

Die Geschichte spielt im Reich Azeroth, in dem die Menschen seit Jahrzehnten in Frieden leben. Doch dieser Friede wird bedroht. Gruselig aussehende Orks wollen das Reich erobern, nachdem sie ihre Heimat Draenor in Schutt und Asche gelegt haben. Mit Hilfe eines magischen Portals schaffen sie den Übergang von ihrer in die neue Welt. „Stargate“ lässt grüßen.

Der blutige Kampf Mensch gegen Ork – im Mittelpunkt Kämpfer Anduin Lothar (Travis Fimmel), Mischwesen Garona (schauspielerisch schwach, aber schön: Paula Patton) und der Wächter (Ben Foster, optisch eine Mischung aus Jesus und David Guetta) und Ork Durotan (Toby Kebbell). Doch schon bald müssen die Kriegsparteien feststellen, dass noch eine viel größere Gefahr im Dunkeln lauert – und sie gut beraten wären, sich gegen die bedrohliche Übermacht zusammen zu tun.

In seinem vielbeachteten und preisgekrönten ersten Werk „Moon“ von 2010 versuchte Jones noch, einen Science-Fiction-Film im Stil der 70er- oder 80er-Jahre zu machen. Jetzt ist er in der Gegenwart angekommen und holt für den Fantasy-Kracher alles raus, was die technische Trickkiste zu bieten hat. Die Effekte sind ebenso detailverliebt wie atemberaubend und müssen sich hinter James Camerons „Avatar“ keinesfalls verstecken.

Viel Altbekanntes

Dafür krankt es ein wenig an Geschichte und Charakteren – eine weitere Gemeinsamkeit mit „Avatar“. Von einer Videospiel-Verfilmung eine tiefenpsychologische Auseinandersetzung zu erwarten, wäre wohl auch vermessen – etwas weniger Scherenschnitt hätte der Geschichte aber gut getan.

Vieles wirkt abgekupfert aus Genre-Klassikern wie „Herr der Ringe“, aus Comic-Verfilmungen wie „Thor“ oder auch aus der Kultserie „Game of Thrones“. Allerdings wird es dann, wenn Fantasie-Wesen in großen Schlachten aufeinandertreffen, wohl auch zunehmend schwer, das Rad neu zu erfinden.

Dass das Mega-Projekt ein Risiko ist, zeigt sich auch daran, dass ursprünglich „Spider Man“-Regisseur Sam Raimi den Film in Angriff nehmen sollte. Für ihn übernahm dann Jones, selbst erklärter „WOW“-Fan. 100 Millionen Nutzer sind weltweit in der „WOW“ angemeldet. Ob es gelingt, auch für den Film eine Massenbegeisterung wie für das Spiel zu entfachen, muss sich zeigen. „Warcraft“ ist klar auf eine Fortsetzung ausgelegt. Abwarten.

von Britta Schultejans

 

„Warcraft: The Beginning“ erhielt von den Besuchern der OP-Vorpremiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,21 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:

„Für Fantasyfans und Gamer ein Muss.“
Stefan Kreitzer aus Ebsdorfergrund

„Mega gut, hoffe auf viele Fortsetzungen.“
Kevin Hennig (20) aus Kirchhain

Alice im
Wunderland II erhielt von den Besuchern der OP-Vorpremiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,42

„Ziemlich verrück. Von spannend bis witzig alles dabei.“
Thorsten Meier aus Marburg

„Money Monster“ erhielt von den Besuchern der OP-Vorpremiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,18



„Selten einen so erschütternden und zutiefst realistischen Film gesehen wie heute – Wahnsinn.“
Hannah Brand aus Marburg

Die Gewinner:

Je zwei Freikarten aus „Warcraft“ gehen an: Stefan Kreiter, Barbara Koldewey, Arthur Epp, Martin Kaiser und Philippe Fischer.

„Alice im Wunderland II“: Judith Janßen, Martina Kreis, Melanie von Schwichow, Steve Hauptmann und Leonie Lautberbach.

„Money Monster“: Heike Skutnick, Charlotta Bagh, Martin Mainka, Philipp­ Spohner und Hannah Brand. 
Die Karten werden zugeschickt

 

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