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„X-Men: Apocalypse“

Action erstickt die Spannung

In seinem vierten „X-Men“ lässt Regisseur Bryan ­Singer seine Superhelden in den 80er-Jahren die Welt retten – mit dem ­bekannten Personal.
Jennifer Lawrence (von links), Rose Byrne, James McAvoy, Lucas Till und Nicholas Hoult kämpfen für die Guten. Foto: Twentieth Century Fox

Jennifer Lawrence (von links), Rose Byrne, James McAvoy, Lucas Till und Nicholas Hoult kämpfen für die Guten.

© Twentieth Century Fox

Kein Monat vergeht, so scheint es, ohne dass ein jeweils anderer Superheld die Welt auf der Kinoleinwand retten muss. Superman, Batman, Captain America, Deadpool. Nun treten wieder die X-Men auf den Plan, um die Franchising-Maschinerie anzukurbeln. „X-Men: Apocalypse“ heißt das knapp zweieinhalbstündige Epos, in dem erneut Bryan Singer Regie führte.

Der mächtigste, älteste und ehrwürdige Supermutant Apocalypse (Oscar Isaac) ist nach tausenden von Jahren erwacht und mag gar nicht, was er dort auf der Erde sieht. Also will er eine neue Weltordnung schaffen und sammelt zu seiner Unterstützung in der ganzen Welt Mutanten mit den unterschiedlichsten Begabungen ein.

Da ist zuallererst Magneto alias Erik Lehnsherr (Michael Fassbender), der lange Jahre versucht hat, in Polen ein normales Leben zu führen – bis seine besonderen Fähigkeiten entdeckt werden und er Frau und Kind auf tragische Weise verliert. Schmerz und Verzweiflung waren schon immer seine größten Antreiber. Also bringt Apocalypse ihn nach Auschwitz, den Ort, an dem ihm einst seine Familie genommen wurde. Danach steht fest: Magneto will gegen die Menschheit, die ihm so viel Leid angetan hat, kämpfen.

Mutanten sollen die Menschheit besiegen

Und dann sind da noch die junge verwaiste Ägypterin (Alexandra Shipp), die kämpferische Psylocke (Olivia Munn) und der Außenseiter Angel (Ben Hardy), die Apocalypse in sein Team holt. Das alles angesiedelt in einer düsteren Welt – vielleicht irgendwo in Afrika oder in einer Unterwelt. Wer weiß das schon so genau im Marvel-Universum?

Auf der anderen Seite des Ozeans versammelt Professor Charles Xavier (James Mc­Avoy) in seinem Internat ebenfalls eine Schar von Mutanten, um die Menschheit zu bewahren: Cyclops (Tye Sheridan), Jean Grey (Sophie Turner), der blaue Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee), Hank McCoy (Nicholas Hoult), die CIA-Agentin Moira MacTaggert (Rose Byrne) und natürlich Raven (Jennifer Lawrence).

Bei so viel Personal kann man schon mal den Überblick verlieren. Und genau darin liegt eine Schwäche dieses Actionspektakels. Die Figuren entwickeln sich nicht, erlangen keine Tiefe, von großen Emotionen, wie man sie von den Vorgängern kennt, ganz zu schweigen.

Die Actionszenen holen zwar alles aus der modernen 3D-Technik heraus, was es herauszuholen gibt. Aber das scheint auch schon die einzige Motivation zu sein. Wirkliche Überraschungen bieten sie nicht. Der hintergründige Witz, die Intelligenz anderer „X-Men“ blitzen nur selten auf. So ist „X-Men: Apocalypse“ vor allem eines: eine endlose Aneinanderreihung von Actionszenen.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Britta Schmeis

 

X-Men: Apocalypse erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,22 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:

„Ein Muss für Fans.“
Eva Löffler (29) aus Cölbe

„Und ewig siegt das Gute – spannend, ­actiongeladen.“
Steffen Kostial (49) aus Stadtallendorf

„Wuhuuu! Für mich als X-Men-Fan der ersten Stunde ein absolutes Muss.“
Heike Bonnard (47) aus Stadtallendorf

„Der Film fing gut an, aber leider wurde die gut aufgebaute Geschichte am Ende hollywood-typisch abgeschnitten. Kann man mal schauen, aber man verpasst auch nichts.“
Oliver Ramke (28) aus Marburg

„Alles, was das Comic-Herz begehrt.“
Bastian Brehmer (32) aus Cappel

„Der Film war gut, aber zum Ende hin mau.“
Anna Lena Seles aus Marburg

„So wünsch‘ ich mir Kino.“
Bettina Schneider (43) aus Marburg

„Einer der besten X-Men-Teile. Lustig, ­sehenswert, tolle Effekte.“
Patrick Sobczyk (24) aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Dennis Will, Christina Mojewski, Bettina Schneider, Bastian Brehmer (alle Marburg) und Felix Böhm aus Bürgeln.

Die OP-Hitparade:
1. Deadpool (3,65)
24. X-Men: Apocalypse (3,22)
51. By the Sea (2,09)

 

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