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Hessische Museen

2016 bringt viel Spannendes für Kunstfreunde

Bekanntes, Kurioses und spannende Neuentdeckungen erwarten Museumsbesucher in Hessen im kommenden Jahr: Baselitz in Frankfurt, Dürer in Darmstadt und bunte Gartenzwerge in Hanau.
Das „Bildnis einer Dame in Rot“ von Agnolo Bronzino wird in der Ausstellung „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ im Städel in Frankfurt zu sehen sein. Foto: Städel Museum

Das „Bildnis einer Dame in Rot“ von Agnolo Bronzino wird in der Ausstellung „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ im Städel in Frankfurt zu sehen sein.

© Städel Museum

Marburg. „Das imaginäre Museum“ im Museum für Moderne Kunst 2 in Frankfurt (24. März bis 11. September) ist eine länderübergreifende Schau, die 60 Hauptwerke aus drei europäischen Kunstsammlungen sammelt: dem Centre Pompidou in Metz, der Tate in Liverpool und dem MMK 2 im Frankfurter Bankenviertel.

„Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein fiktives Katastrophenszenario: Der Kunst droht der Untergang, nur wenige Werke können gerettet werden – in einer Zeitkapsel, in der die wichtigsten Kunstwerke für die Zukunft bewahrt werden“, erklärt das Museum.

„Georg Baselitz – Helden“ zeigt das Städel in Frankfurt vom 30. Juni bis 23. Oktober. Die Mitte der 1960er Jahre entstandenen Heldenbilder von Georg Baselitz gelten als Schlüsselwerke der Nachkriegskunst. Zu sehen sind rund 70 Gemälde und Arbeiten auf Papier. Obwohl die Werke fünf Jahrzehnte alt sind, können sie erstmals in einer monografischen Ausstellung umfassend präsentiert werden.

Besucher bringen selbst Stücke mit

Mehr als 120 Leihgaben bieten vom 24. Februar bis zum 5. Juni eine Übersicht über die Kunst des Manierismus im Florenz des 16. Jahrhunderts. „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ nennt das Städel seine Ausstellung zu einem zentralen Kapitel der italienischen Kunstgeschichte. Ausgangspunkt der Schau ist eines der kostbarsten Werke der Städel-Sammlung, das „Bildnis einer Dame in Rot“ von Agnolo Bronzino.

„Zusammen sammeln“ heißt die Schau, die das Filmmuseum in Frankfurt vom 2. März bis 16. Mai präsentiert. Persönliche Erinnerungsstücke, die Besucher mit ihrem liebsten, schönsten, schaurigsten oder eindrücklichsten Filmerlebnis in Verbindung bringen, bilden das Herzstück der Schau.

Die Frankfurter Schirn zeigt „Joan Miró – Wandbilder, Weltenbilder“ ab dem 26. Februar. Die Ausstellung will Mirós Wandmalerei in den Kontext seines Gesamtwerks stellen.

Umfassende Dali-Schau im Vonderau-Museum in Fulda

„Caravaggios Erben – Barock in Neapel“ lautet das Thema, dem sich das Museum Wiesbaden vom 14. Oktober bis 12. Februar 2017 widmet. Es will die Entwicklung der neapolitanischen Barockmalerei im Neapel des 17. Jahrhunderts erstmalig für ein deutsches Publikum präsentieren. Ausgangspunkt ist die innovative Malerei des Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610).

Salvador Dali wird im Vonderau-Museum in Fulda vom 12. Mai bis 31. Juli präsentiert. Dali (1904–1989) betätigte sich nicht nur als Maler, Zeichner und Grafiker, sondern auch als Bildhauer, Schriftsteller, Modedesigner, Bühnenbildner und Filmemacher. Gezeigt werden über 400 Grafiken, mehr als 30 Skulpturen, weit über 100 Schmuck-, Porzellan- und Kleidungsstücke sowie Möbel, die von Dali entworfen wurden, und mehr als 200 Fotos und Zeitdokumente.

„Die bunte Welt der Gartenzwerge“ entfaltet sich vom 10. April bis 15. Juli im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau. Einst lebte er in den herrschaftlichen Landschaftsgärten, dann bevölkerte er die Vorstadtgärten: der Gartenzwerg. Heute ist er fast ausgestorben. Zum Frühling bevölkert er nun das Hessische Puppenmuseum. Den Organisatoren zufolge erfährt man dabei zum Beispiel, wie Schneewittchen zu ihrem Gartenzwerg kam.

Kunstmythos Arkadien in Wetzlar

Das Deutsche Tapetenmuseum in Kassel zeigt „Schöner Schein! Luxustapeten des Historismus“ vom 29. April bis 24. Juli. Die Ausstellung widmet sich dem Pariser Tapetenfabrikanten Paul-Marie Balin (1832–1898). Dank seines Einfallsreichtums war es ihm gelungen, Papier scheinbar in Kacheln, Seide, Leder oder Brokatsamt zu verwandeln und die materielle Illusion damit zu perfektionieren.

„Verweile doch – Arkadien in der Druckgrafik 1550–1830“ ist vom 2. Juni bis 31. Juli im Stadt- und Industriemuseum in Wetzlar zu sehen. Das Museum zeigt Landschaftsbilder zum Kunstmythos Arkadien, dieser Idealvorstellung einer Gesellschaft ohne Konflikte, voller Frieden, Harmonie und scheinbar grenzenloser Schönheit. Die aus Beständen der Grafischen Sammlung der Uni Trier konzipierte Ausstellung soll mit 100 Exponaten die Entwicklung des Arkadienbildes aufzeigen.

Albrecht Dürer ist Thema im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, und zwar vom 29. Januar bis 24. April. Das Landesmuseum zeigt Meisterwerke der Druckgrafik von Dürer (1471–1528). Die Ausstellung umfasst 130 Arbeiten, Holzschnitte und Kupferstiche in Abzügen sowie einige rare Eisenradierungen. Zu sehen sind Blätter unter anderem der Passionszyklen und des Marienlebens.

Die Ausstellung „Chic! Mode im 17. Jahrhundert“ im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt zeigt vom 15. Juli bis 16. Oktober Kostümoberteile, einst getragen in der wohlhabenden Gesellschaft Kölns, entstanden zwischen 1610 und 1660. Sie sind absolute kostümgeschichtliche Raritäten.


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