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Nachtaufnahmen – mit wenig Licht

Blende-Wettbewerb 2015 Nachtaufnahmen – mit wenig Licht

Alle Nachtschwärmer aufgepasst: Mit dem diesjährigen Blende-Thema „Nachtaufnahmen / Wenig Licht“ sind alle Hobbyfotografen aufgefordert, die eigenen vier Wände zu verlassen und sich auf Motivjagd zu begeben.

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Schön beleuchtet: Der Kölner Dom und die Dombrücke. © Blende, Lutz Klapp

Fotografieren heißt, mit Licht zu malen, und dies kann man auch wunderbar in der Dämmerung und in der Nacht. Motive können ganz anders zur Geltung gebracht werden – oftmals sind sie sogar wesentlich interessanter als am Tag eingefangen.

Fotografieren in der Dämmerung oder nachts

Die Bandbreite an möglichen Motiven ist gigantisch: Von Leuchtspuren einer Autobahn oder Landstraße, Stadtansichten mit angestrahlten Gebäuden bis hin zum Sternenhimmel. Auch das immer beliebter werdenden Lightpainting – also dem Malen mit Licht durch künstliche Lichtquellen, die bewegt werden – ist eine attraktive Möglichkeit. Das Blende-Thema lässt den Fotografen alle Freiheiten der thematischen Umsetzung – Voraussetzung ist natürlich, dass die Aufnahmen in der Dämmerung beziehungsweise in der Nacht entstanden sind.

Das Sprichwort „Nachts sind alle Katzen grau“ trifft auf die Nachtfotografie wahrlich nicht zu. Wer dieses fotografische Sujet für sich entdecken, wird so schnell nicht mehr davon loskommen. Bedingung für überzeugende Nachtaufnahmen ist natürlich eine entsprechende Kamera. Das Smartphone kann getrost in der Hosentasche bleiben. Auch, wenn die Fotofunktionen bei diesen Geräten immer besser werden, so haben sie ganz klar ihre Schwächen bei wenig Licht wie es in der Nacht vorliegt. Sehr viel besser beraten sind Hobbyfotografen mit einer hochwertigen Kompaktkamera, Spiegelreflex- oder kompakten Systemkamera. Diese Kameras garantieren den größten fotografischen Spielraum.

Die richtige Ausrüstung: Nicht ohne Stativ

Pflicht für überzeugende Nachtaufnahmen ist ein Stativ – in der Regel das Dreibeinstativ. Hilfreich ist zudem ein Kabel-/Fernauslöser – der wesentlich besser ist als der Selbstauslöser – sowie bei sehr schwachen Lichtbedingungen eine zusätzliche Taschen-/Stirnlampe, mit der man die Kameraeinstellungen wesentlich besser im Blick hat. Wer beispielsweise auf Landstraßen unterwegs ist um die Lichtspuren von nächtlich vorbeifahrenden Fahrzeugen einzufangen, so ist eine Warnweste Pflicht. Ersatzakkus gehören ebenso wie genügend Speicherkarten in die Fototasche beziehungsweise in den Fotorucksack.

Auch, wenn es dunkel und mit Sonne wahrlich nicht zu rechnen ist, sollte man die Sonnenblende einpacken. Sie vermeidet den Einfall von Streulicht. Sofern man darüber verfügt, sollte man den Aufsteckblitz ebenso im Gepäck haben. Damit lassen sich Motive, die sich im Vordergrund befinden, wirkungsvoll aufhellen. Besitzer von Kameras mit Wechseloptik sind mit einem Weitwinkel- und/oder leichten Teleobjektiv gut beraten. Ersteres kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn ein weiter Bildwinkel, wie bei einer Übersichtsaufnahme, von einer hell erleuchteten Stadt gewünscht ist.

Die Kamera richtig einstellen und experimentieren

Je nach Kamera können die Einstellungen manuell vorgenommen oder auch das Menüprogramm „Nacht“ ausgewählt werden. Letzteres empfiehlt sich gerade für Einsteiger, denn so muss man sich über irgendwelche Einstellungen keine Gedanken machen. Profis meiden übrigens oftmals Menüprogramme, da ihnen der Einfluss der Kamera oftmals zu weit geht. Welchen Weg man bestreitet, muss jeder für sich bestimmen und oftmals gibt das fotografische Experiment, also das Spiel mit den Möglichkeiten der Kamera, die Richtung an. Wichtig für überzeugende Nachtaufnahmen ist nicht nur der Blick für mögliche Motive, sondern auch Zeit, was nicht nur in der längeren Belichtungszeit begründet liegt.
Genug der Worte – das Blende-Thema ist genau das Richtige für alle begeisterten Amateurfotografen und Nachtschwärmer.

Teilnahmebedingunen: Teilnehmen dürfen alle Fotoama
teure. Ausgenommen sind Mitarbeiter des HITZEROTH-Verlages und deren nahe Angehörigen. Jeder Teilnehmer darf maximal drei Bilder pro Kategorie einreichen.

· Teilnahmebedingungen Jugendkategorie: Jugendliche bis 18 Jahren dürfen ausschließlich in der Kategorie „Auf der Straße“ antreten. Sie haben gute Gewinnchancen, weil sie automatisch an einer bundesweiten Sonderverlosung teilnehmen.

· Registrierung:   Hier können Sie sich direkt registrieren.

· Bilder hochladen: Die Dateien müssen im jpg-Format mit einer Auflösung von 300 dpi und einer maximalen Größe von 8 MB hochgeladen werden. Die längere Seite muss mindestens 800 Pixel lang sein.

· Ausdrucke einreichen: Auf der Rückseite der Fotos müssen Name, Anschrift sowie, falls vorhanden, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben werden. Die Bilder dürfen nicht größer als 20 mal 30 Zentimeter sein, sollten aber etwa Din-A4-Format aufweisen. Sie gehen an: Redaktion Wochenende-Magazin, Stichwort „Blende 2015“, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg.

Einsendeschluss ist der 6. September 2015.

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